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Nur die Harten kommen in den Garten

Patricia Brandt 26.01.2019 0 Kommentare

Jacke, Handschuhe und Mütze sind nicht genug um sich im Winter in die Gartenarbeit zu stürzen.
Jacke, Handschuhe und Mütze sind nicht genug um sich im Winter in die Gartenarbeit zu stürzen. (Sabine Rosenbaum)

Was macht die Hobbygärtnerin im Winter? Rausgehen natürlich. Allerdings: Wenn es kalt wird, funktioniert die weibliche Heizung nicht optimal. Wer Kälteschäden vermeiden will, liest hier meine Lieblings-Winter-Tipps:

Vorbereitung ist alles: Mal eben raus, geht gar nicht. Wie eine Expedition in die Arktis braucht um diese Jahreszeit auch ein Gang in den Garten ein wenig Vorbereitung. Von Alkohol ist aus den bekannten Gründen Abstand zu nehmen. Besser ist es, mit Ingwertee vorzuglühen. Dann heißt es: Ran an den Kleiderschrank, aber bitte an seinen. Denn nur hier findet sie wirklich Brauchbares gegen Eisfüße: Thermosocken, lange Unterhosen und warme Fleece-Pullis sind die Basics. Zögern Sie nicht, sich alles von ihrem Liebsten zu borgen. Er kann auch im Winter im T-Shirt raus: Männer frieren nicht so schnell.

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Jacke, Handschuhe und Mütze nicht vergessen: Bei der Wahl der Jacke geht aktuell nur das Modell Steppbett mit Ärmeln, alles andere wäre glatter Selbstmord. Wer Handschuhe trägt, ist bei Minusgraden klar im Vorteil. Aber bloß nicht die dünnen Dinger mit dem Rosenmuster anziehen. Lieber Fäustlinge wählen. Die mit den Rosen passen noch drunter. In der Frage der Kopfbedeckung sollte frau ruhig einmal mutig sein und Akzente setzen: Ein mollig warmer Damenhut aus Strick ist nicht nur ein Hingucker – die Krempe schützt auch noch vor Nieselregen. Notfalls kann aber auch eine flotte Bommelmütze vor kalten Ohren bewahren.

Gummistiefel eignen sich nicht

Gummistiefel sind meine Pumps: Das ist natürlich Blödsinn. Wer einmal im Januar in Gummistiefeln im Garten war, weiß, wie sich abgefrorene Zehen anfühlen. Besser sind wasserabweisende Moonboots. Aber: Nicht zu dicke Kuschelsocken mit Vollplüsch wählen und in die Schuhe quetschen! Das hemmt die Blutzirkulation und presst die isolierende Luftschicht um den Fuß zusammen. Spikes nicht vergessen!

Erst denken, dann handeln: Nun wird es ernst, stehen wir in unserem Ganzkörper-Ski-Anzug und in Lammfellschuhen an der Haustür und ein eiskalter Wind pfeift uns um die Sturmhaube. Was ist jetzt zu tun? Bibbernd lassen wir den Blick über den Rasen schweifen. Ein paar Blätter liegen dort. Harken dürfen wir aber nicht. Denn beim Drauftreten brechen die gefrorenen Halme, was kahle Stellen nach sich zieht. Sodann lassen wir den Blick erneut auf der Suche nach Arbeit umherschweifen: Man könnte eine heiße Bratpfanne auf den Teich stellen, um ihn sanft zu enteisen. Falls er komplett zugefroren wäre. Ist er aber nicht.

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Bleiben die Gartengeräte in der Garage: Wenigstens die könnte man schon mal für spätere Garteneinsätze auf Vordermann bringen – das ist mit den Fäustlingen allerdings nicht so einfach.

Na gut, dann bleibe ich eben drinnen. Ich glaube sowieso nicht, dass das Kabel meiner elektrischen Heizdecke bis zur Garage reicht.

Zur Sache

Martin Renz von der Stadtbibliothek empfiehlt:

Karl Lagerfeld hat ja mal gesagt, wer Jogginghose trägt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren. Der Mann hat offensichtlich keinen Garten. Aber im Ernst, wer kennt das nicht: Der Kleiderschrank quillt über und trotzdem hat man nichts Gescheites zum Anziehen (außer eben der guten alten Jogginghose). Abhilfe wollen Miyabi Kawai und Manuel Cortez schaffen. (Ja, genau, Miya und Manu vom „Schrankalarm“ auf Vox.) Ihr Buch heißt: „Finde deinen Style! Und fühle dich endlich wohl mit dir selbst“ (Rowohlt 2018). Wer sich ausführlicher mit dem Thema befassen will, sollte aber gleich zu einer Art Arbeitsbuch greifen: Anuschka Rees: „Das Kleiderschrank-Projekt: systematisch zum eigenen Stil und zu bewusstem Modekonsum“ (DuMont 2017).


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Leserkommentare
theface am 18.10.2019 20:54
Das kann so nicht stimmen, sonst wären SPD und Grüne ja nicht mehr in der Landesregierung.
Opferanode am 18.10.2019 20:48
Ich hatte die gleiche Frage. Aber eine vernünftige Antwort würde mir besser gefallen, als so schulmeisterlich daherzukommen, mit der Aufforderung, ...
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