Nachhaltig durchs Jahr 2019
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Fenster & Türen Welt tauscht Haustür gegen Baum

11.01.2019
Die Waldgebiete am Warwer Sand, in der Steller Heide und in Heiligenrode an der Zollstraße (alle Gemeinde Stuhr) sollen vom Wiederaufforstungsprogramm profitieren.
Die Waldgebiete am Warwer Sand, in der Steller Heide und in Heiligenrode an der Zollstraße (alle Gemeinde Stuhr) sollen vom Wiederaufforstungsprogramm profitieren.

Die nachhaltige Kampagne ist in einer engen Kooperation mit dem Umweltbeauftragten der Gemeinde Stuhr und dem zuständigen Förster der Niedersächsischen Landesforsten entstanden. Ziel ist es, in den bestehenden Waldgebieten in der Gemeinde Stuhr durch Aufforstung bestehende Monokulturen wieder in die ursprünglich für die Region typischen Mischwälder umzuwandeln. Und genau an diesem Punkt unterstützt die Fenster & Türen Welt und spendet ortstypische Laubbäume, wie Buche, Linde und Ahorn.

Ökologische Aufwertung bestehender Waldgebiete

Tür gegen Baum - mit der Aktion schafft die Fenster & Türen Welt einen nachhaltigen Wert und Lebensqualität für die Gemeinde Stuhr.
Tür gegen Baum - mit der Aktion schafft die Fenster & Türen Welt einen nachhaltigen Wert und Lebensqualität für die Gemeinde Stuhr.

Konkret geht es in der Gemeinde Stuhr um Waldgebiete am Warwer Sand und im Bradenholz, wie Revierföster Heinz-Dieter Tegtmeier den Bedarf in der Gemeinde skizziert. Aber auch die Steller Heide und Waldflächen in Heiligenrode könnten von der Aktion profitieren. Alles Gebiete, die auch von Nicht-Stuhrern gerne als Naherholungsgebiete genutzt werden. „Vor allem im Warwer Sand haben wir vorrangig Nadelhölzer, die wir durch das Pflanzen von Laubbäumen, wie Buche, Linde und Ahorn ökologisch aufwerten möchten“, sagt Tegtmeier. Der Revierförster der Niedersächsischen Landesforsten betont, dass wir in Nordwestdeutschland ein Waldklima haben, in dem Buchenmischwälder die natürliche Waldvegetation darstellen. „Hier möchten wir gerne wieder hin“, so der Förster. „Buche, Linde und Ahorn bieten sich als schattenverträgliche Arten für eine ökologische Aufwertung dieser Gebiete an, da sie im Halbschatten unter bestehenden Kiefern und Fichten gut heranwachsen können.“

Klimaschutz fängt im Kleinen an 

Laubhölzer wie Eiche, Buche oder Birke werden ökologisch sinnvoll aufgeforstet.
Laubhölzer wie Eiche, Buche oder Birke werden ökologisch sinnvoll aufgeforstet.

„Wir freuen uns sehr über das Engagement der Fenster & Türen Welt“, sagt Marc Plitzko, Umweltbeauftragter der Gemeinde Stuhr. „Egal ob Privatperson, Unternehmen oder Verein – Menschen, die sich in ihrer Region für Umwelt- oder Klimaschutz engagieren, schaffen nachhaltige Werte, indem sie zum Erhalt und zur Aufwertung der Natur und Landschaft beitragen“, so Plitzko. „Und das dient nicht nur dem Naturschutz sondern ebenso der gesteigerten Lebensqualität der Bürger aus Stuhr und Umzu.“ Klimaschutz wird global immer wichtiger. Doch kann ich als Einzelner überhaupt etwas tun? Ja, denn angefangen im Kleinen, in der Region, könne man schon einen wichtigen Grundstein legen für nachhaltige Reduzierung der Treibhausgase. „Wenn alle etwas tun, wären wir dem globalen Ziel schon etwas näher“, so Plitzko.

Weitere Projekte warten auf Umsetzung

Nach dem Motto „Einfach mal anpacken und machen“ hat die Fenster & Türen Welt jetzt Nägel mit Köpfen gemacht. Vielleicht gelingt es, über dieses positive Beispiel auch andere Unternehmen in der Region zu mobilisieren. Es gibt in der Gemeinde Stuhr noch zahlreiche weitere Projekte im Umweltschutz, deren Umsetzung erstrebenswert wäre“, so Plitzko. Nicht alle seien kurzfristig mit den zur Verfügung stehenden Geldern zu realisieren. „Da sind wir immer dankbar, wenn wir durch das Engagement der Bevölkerung vielleicht das ein- oder andere Projekt zusätzlich oder etwas früher, als es der Haushalt zulässt, in die Tat umsetzen können.“ Als einen weiteren Aufgabenbereich, bei dem Potenzial besteht, nennt er beispielsweise die Aufwertung der Stuhrer Fließgewässer.

www.futw.de

Die Fenster & Türen Welt finden Sie auf der HanseBau vom 18.-20. Januar 2019 auf Stand 5C 20.