Karriereplanung fürs neue Jahr
Der Artikel wurde zur Merkliste hinzugefügt.
Die Merkliste finden Sie oben links auf der Seite.

Neben dem Beruf zum Master – Studienbeginn ab März 2020

20.11.2019

Das Lernen in Kleingruppen ermöglicht einen individuellen Austausch.
Das Lernen in Kleingruppen ermöglicht einen individuellen Austausch.

Nach dem Bachelorabschluss stehen viele Absolvent*innen erstmal vor der Frage: Weiterstudieren oder nicht? Vielleicht lieber erstmal ein paar Jahre arbeiten? Berufserfahrung sammeln und vor allem auch endlich mal ein bisschen Geld verdienen. Den Master Abschluss kann man schließlich auch später noch nachholen. Wenn es dann so weit ist, sind die finanziellen Einbußen, die mit einem erneuten Studium einhergehen, allerdings recht unattraktiv. Und außerdem: Wieder studieren und dafür den Job und die erarbeitete Position aufgeben? Man hat sich möglicherweise auch verändert und ist gar nicht mehr der Typ für ein Vollzeitstudium. Auch, wer sich ganz gezielt weiterbilden möchte und für eine anstehende Beförderung noch Fachwissen und bestimmte Kompetenzen benötigt, steht vor der Frage, welche Fortbildung für ihn/sie die Richtige ist.

MBA oder Master am Wochenende

Die Lehrenden kommen vorwiegend aus der Praxis und bringen einen großen Erfahrungsschatz mit.
Die Lehrenden kommen vorwiegend aus der Praxis und bringen einen großen Erfahrungsschatz mit.

Eine Möglichkeit ist ein berufsbegleitender Masterabschluss, der nach Feierabend oder am Wochenende gemacht werden kann. Die Vorteile hierbei sind weiterhin arbeiten zu können und über Einkommen zu verfügen sowie auch das professionelle Umfeld. „Unsere Teilnehmenden studieren sehr berufsorientiert“, so Anne Meyer, die an der Hochschule Bremen im International Graduate Center (IGC) den Master Business Administration betreut, „sie wissen genau, was sie mit dem Abschluss erreichen möchten.“ Zum Beispiel die nächste Karrierestufe im gleichen Unternehmen oder Zusatzqualifikationen für ein neues Berufsumfeld. Kleingruppen von maximal 25 Studierenden garantieren dabei ein effektives Arbeiten und sorgen immer für einen spannenden Austausch unter den Teilnehmenden sowie auch mit den Lehrenden, die zum großen Teil unmittelbar aus der Wirtschaft kommen und einen hochkarätigen Erfahrungsschatz mitbringen.

Kultur und Wirtschaft studieren am IGC

In zwei einwöchtigen Auslandsseminaren werden auch die interkulturellen Kompetenzen geschult - hier in Indien.
In zwei einwöchtigen Auslandsseminaren werden auch die interkulturellen Kompetenzen geschult - hier in Indien.

Neben dem MBA, den Anne Meyer koordiniert, bietet das IGC den Master Kulturmanagement (M.A.) und den Master in Business Management (M.A.) an. Während sich der MBA vornehmlich an Nicht-Ökonom*innen, zum Beispiel an Absolvent*innen der Ingenieurswissenschaften oder Geisteswissenschaften richtet und betriebswirtschaftliche Grundkenntnisse vermittelt, baut der Master in Business Management auf Wissen auf, das bereits aus einem ersten wirtschaftswissenschaftlichen Studium mitgebracht werden sollte. In diesem Studium werden alle Phasen von der Unternehmensgründung durchgespielt – von der Idee, über Wachstum und Strategie, bis hin zur Insolvenz. Alle drei Studiengänge sind akkreditiert und staatlich anerkannt. Die Voraussetzung für ein Studium am IGC ist je nach Studiengang eine mindestens ein- bis zweijährige Berufserfahrung. Anouk Doeven betreut als Programmkoordinatorin den Studiengang Kulturmanagement. „Wir haben eine tolle Mischung in den Gruppen“, sagt Doeven, „Studierende, die kleine Festivals organisieren und sich weiterbilden möchten, aber auch Mitarbeitende von etablierten Museen, denen noch Management-Kompetenzen fehlen.“ Alle würden sich prima ergänzen und sich gegenseitig unterstützen. Häufig kommt es während des Studiums zu neuen Projekten und einem wertvollen Netzwerk. Berufliche Kontakte für die Karriere knüpfen zu können, sei ein entscheidender Vorteil des Präsenzstudiums, sagt Meyer. Aber das IGC bietet, insbesondere im Master in Business Management, auch so genanntes Blended-Learning an, bei dem einige Module zum Teil am Computer von Zuhause aus bearbeitet werden können. Dies spart Zeiten für An- und Abfahrt zur Hochschule und ist insbesondere sehr attraktiv für Studierende, die von weiter her kommen.  Ein regelmäßiger Austausch im Plenum, ein Studienplan mit festen Lehrzielen sowie eine regelmäßige Überprüfung dieser durch Tests sichern auch die Qualität dieser innovativen Lehrmethode. Überwiegend finden alle drei Studiengänge allerdings vor Ort statt. „Man bleibt viel besser am Ball, wenn man sich regelmäßig trifft und hat vielleicht schon nächste Projekte mit anderen Teilnehmenden oder Lehrenden im Blick“, weiß Doeven.

Berufsbegleitende Studiengänge sind kostenpflichtig

Einige Module können auch vom Computer zuhause bearbeitet werden. Der Großteil aber findet im Präsenzstudium statt.
Einige Module können auch vom Computer zuhause bearbeitet werden. Der Großteil aber findet im Präsenzstudium statt.

Wer nicht die Zeit dafür findet, ein komplettes, berufsbegleitendes Studium neben Arbeit oder Familie zu absolvieren, kann auch einzelne Module belegen und sich ganz gezielt in nur einigen Fächern weiterbilden. Das ist natürlich auch günstiger als das komplette Studium. Die Finanzierung ist ein Punkt, der viele Studieninteressierte vielleicht zunächst abschreckt. Eine berufsbegleitende Weiterbildung ist in Deutschland immer kostenpflichtig – die Gebühren variieren dabei zwischen 10.000 und 60.000 Euro. So gesehen ist das IGC vergleichsweise günstig, da es als Einrichtung einer staatlichen Hochschule nur die Kosten für den Lehrbetrieb decken muss und keine Gewinne erwirtschaftet. Dennoch kommen auf die Studierenden Kosten in Höhe von 9.800 Euro für den Master Kulturmanagement (M.A.), 13.500 Euro für den Master in Business Management (M.A.) und 15.100 für den Master Business Administration (MBA) zu. Die Semestergebühren sind noch nicht enthalten. „Auch hier können wir gern beraten, wie sich das Studium finanzieren lässt. Wir bieten Ratenzahlungen an, so dass ein Studium nur noch zwischen 350- 500 Euro pro Monat kostet, gern geben wir auch Tipps, wie ein möglicher Zuschuss beim Arbeitgeber argumentiert werden kann“, so Meyer. Die Kosten für das Studium sowie für alles, was damit zusammenhängt, zum Beispiel weiterführende Literatur, eine Büroausstattung für Zuhause oder Fahrtkosten, sind zudem steuerlich absetzbar. Dass sich eine gezielte Weiterbildung am IGC durchaus lohnt, zeigt übrigens eine kürzlich unter den bisherigen Absolvent*innen des MBA durchgeführte Umfrage. So gaben über 90 % der Teilnehmenden an, mittlerweile, viele bereits zwei Jahre nach dem Abschluss, in einem besser oder viel besser bezahlten Job zu arbeiten als noch vor dem Studium.

Wer sich bis zum 30. November 2019 für einen der im März 2020 startenden Studiengänge entscheidet, kann sich einen Frühbucherrabatt in Höhe von 500 € sichern. Die Bewerbungsfrist für alle drei Studiengänge endet am 31. Januar 2020.

Im Dezember und Januar werden Infoabende angeboten.
Im Dezember und Januar werden Infoabende angeboten.

Informieren Sie sich persönlich

Auf den Infoabenden am IGC können Sie sich vor Ort über die berufsbegleitenden Möglichkeiten informieren, beraten lassen und im Rahmen einer Probelehrveranstaltung einmal ins berufsbegleitende Studium hineinschnuppern.

Di., 3. Dezember 2019 um 18 Uhr

Di., 21. Januar 2020 um 18 Uhr

Die Türen von Anouk Doeven (Kulturmanagement), Anne Meyer (Master Business Administration) und Gonca Efe-Şahantürk (Master Business Management) stehen Interessierten für eine persönliche Beratung aber jederzeit offen. Auch Gasthören zum Reinschnuppern ins Studium ist nach Absprache möglich.

International Graduate Center der Hochschule Bremen, Langemarckstraße 113, 28199 Bremen, Weitere Informationen online unter www.graduatecenter.de 


Leserkommentare
admiral_brommy am 22.11.2019 22:29
@panorama Sie sollten sich endlich mal von der irrigen Vorstellung verabschieden, daß ich irgendwann einmal auf Ihre wirren Vermutungen und ...
panorama am 22.11.2019 21:34
So einfach kommen Sie nicht davon.
Sie sind in Chemnitz neben strammen Nazis marschiert.
Sowas tut man nicht, wenn man sich von diesen ...