Berufsbegleitend studieren
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Neues Jahr, neues (Karriere-)Glück

19.12.2018

Mit gezielten Fort- und Weiterbildungen oder einem Aufbaustudium lassen sich Karrierechancen verbessern und die eigenen Möglichkeiten ausschöpfen. Aber wieder studieren und dafür den Job und die erarbeitete Position aufgeben? Man ist möglicherweise gar nicht mehr der Typ für ein Vollzeitstudium. Auch, wer beispielsweise für eine anstehende Beförderung noch Fachwissen und bestimmte Kompetenzen benötigt, steht vor der Frage, welche Fortbildung für ihn/sie die Richtige ist.

Berufsorientiert studieren

Eine Möglichkeit ist ein berufsbegleitender Masterabschluss, der nach Feierabend oder am Wochenende gemacht werden kann. Die Vorteile hierbei sind weiterhin arbeiten zu können und über Einkommen zu verfügen sowie auch das professionelle Umfeld. „Unsere Teilnehmenden studieren sehr berufsorientiert“, so Lena Wenke, die an der Hochschule Bremen im International Graduate Center (IGC) den Master Business Administration betreut, „sie wissen genau, was sie mit dem Abschluss erreichen möchten.“ Zum Beispiel die nächste Karrierestufe im gleichen Unternehmen oder Zusatzqualifikationen für ein neues Berufsumfeld. Kleingruppen von maximal 25 Studierenden garantieren dabei ein effektives Arbeiten und sorgen immer für einen spannenden Austausch unter den Teilnehmenden sowie auch mit den Lehrenden, die zum großen Teil unmittelbar aus der Wirtschaft kommen und einen hochkarätigen Erfahrungsschatz mitbringen.

Zwei einwöchige Auslandsseminare, zum Beispiel in Dubai oder Hongkong, bieten beim MBA spannende Möglichkeiten.
Zwei einwöchige Auslandsseminare, zum Beispiel in Dubai oder Hongkong, bieten beim MBA spannende Möglichkeiten.

Neben dem MBA, den Lena Wenke koordiniert, bietet das IGC den Master Kulturmanagement (M.A.) und den Master in Business Management (M.A.) an. Während sich der MBA vornehmlich an Nicht-Ökonom*innen, zum Beispiel an Absolvent*innen der Ingenieurswissenschaften oder Geisteswissenschaften richtet und betriebswirtschaftliche Grundkenntnisse vermittelt, baut der Master in Business Management auf Wissen auf, das bereits aus einem ersten wirtschaftswissenschaftlichen Studium mitgebracht werden sollte. In diesem Studium werden alle Phasen von der Unternehmensgründung durchgespielt – von der Idee, über Wachstum und Strategie, bis hin zur Insolvenz. Alle drei Studiengänge sind akkreditiert und staatlich anerkannt.

Individuelles Lernen dank Flex-Programmen

Wer nicht die Zeit dafür findet, ein komplettes, berufsbegleitendes Studium neben Arbeit oder Familie zu absolvieren, kann auch einzelne Module belegen und sich in nur einigen Fächern weiterbilden. Die beim IGC angebotenen Masterstudiengänge können alle auch als Flex-Programm mit Belegung von nur einzelnen Modulen gebucht werden. Das ist beispielsweise für Studierende interessant, die sich in Elternzeit befinden oder sich in ihrem stressigen Beruf nur wenig Zeit für ein weiterführendes Studium freischaufeln können. Die Flex-Programme ermöglichen das Studium nach eigenem Tempo und in individuellem Zeitplan.

Die Lehrenden kommen zum überwiegenden Teil direkt aus der Praxis und bringen einen wertvollen Erfahrungsschatz mit.
Die Lehrenden kommen zum überwiegenden Teil direkt aus der Praxis und bringen einen wertvollen Erfahrungsschatz mit.

Auch das so genannte Blended-Learning, das insbesondere im Master in Business Management angeboten wird, bietet höchstmögliche Flexibilität für die Studierenden, weil einige Module zum Teil am Computer von Zuhause aus bearbeitet werden können. Dies spart Zeiten für An- und Abfahrt zur Hochschule und ist insbesondere sehr attraktiv für Studierende, die von weiter her kommen. Ein regelmäßiger Austausch im Plenum, ein Studienplan mit festen Lehrzielen sowie eine regelmäßige Überprüfung dieser durch Tests sichern auch die Qualität dieser innovativen Lehrmethode. Überwiegend finden alle drei Studiengänge allerdings vor Ort statt. „Man bleibt viel besser am Ball, wenn man sich regelmäßig trifft und hat vielleicht schon nächste Projekte mit anderen Teilnehmenden oder Lehrenden im Blick“, weiß Programmkoordinatorin Anouk Doeven. Die Voraussetzung für ein Studium am IGC ist je nach Studiengang eine mindestens ein- bis zweijährige Berufserfahrung. „Wir haben eine tolle Mischung in den Gruppen“, sagt Doeven, „Studierende, die kleine Festivals organisieren und sich weiterbilden möchten, aber auch Mitarbeitende von etablierten Museen, denen noch Management-Kompetenzen fehlen.“ Häufig kommt es während des Studiums zu neuen Projekten und einem wertvollen Netzwerk. Berufliche Kontakte für die Karriere knüpfen zu können, sei ein entscheidender Vorteil des Präsenzstudiums, sagt Wenke.

Kosten für die berufliche Weiterbildung

Die Finanzierung ist ein Punkt, der viele Studieninteressierte vielleicht zunächst abschreckt. Eine berufsbegleitende Weiterbildung ist in Deutschland immer kostenpflichtig – die Gebühren variieren dabei zwischen 10.000 und 60.000 Euro. So gesehen ist das IGC vergleichsweise günstig, da es als Einrichtung einer staatlichen Hochschule nur die Kosten für den Lehrbetrieb decken muss und keine Gewinne erwirtschaftet. Dennoch kommen auf die Studierenden auch Kosten in Höhe von 9.800 Euro für den Master Kulturmanagement (M.A.), 13.500 Euro für den Master in Business Management (M.A.) und 15.100 für den Master Business Administration (MBA) zu. Die Semestergebühren sind noch nicht enthalten. „Auch hier können wir gern beraten, wie sich das Studium finanzieren lässt. Wir bieten Ratenzahlungen an oder geben Tipps, wie ein möglicher Zuschuss beim Arbeitgeber argumentiert werden kann“, so Wenke. Die Kosten für das Studium sowie für alles, was damit zusammenhängt, zum Beispiel weiterführende Literatur, eine Büroausstattung für Zuhause oder Fahrtkosten, sind zudem steuerlich absetzbar. Dass sich eine gezielte Weiterbildung am IGC durchaus lohnt, zeigt übrigens eine kürzlich unter den bisherigen Absolvent*innen des MBA durchgeführte Umfrage. So gaben über 90 % der Teilnehmenden an, mittlerweile, viele bereits zwei Jahre nach dem Abschluss, in einem besser oder viel besser bezahlten Job zu arbeiten als noch vor dem Studium.

Anmeldefrist und Infoabend

Am 15. Januar gibt es noch mal die Möglichkeit, sich über die verschiedenen Studiengänge und Angebote zu informieren. Ab 18 Uhr stehen die Beraterinnen und Studiengangsleiter*innen für Fragen zur Verfügung und informieren natürlich sowohl über die im März startenden berufsbegleitenden Komplett-Studiengänge als auch über die Flex-Programme. Für die Studiengänge gilt die Anmeldefrist zu 31. Januar 2019. Einzelne Module können auch kurzfristig belegt werden, sofern sie noch nicht gestartet sind.

Das IGC befindet sich zentral gelegen in der Bremer Neustadt in der Langemarckstraße.
Das IGC befindet sich zentral gelegen in der Bremer Neustadt in der Langemarckstraße.

International Graduate Center der Hochschule Bremen, Langemarckstraße 113, 28199 Bremen, Weitere Informationen online unter www.graduatecenter.org und unter Telefon 0421 59054770

 

 


Leserkommentare
borninpott am 15.11.2019 15:59
Man darf gespannt sein, ob es kopfloser Aktionismus ist oder ob ein vernünftiger Strategieplan dahinter steckt.
Karl-Ferdinand am 15.11.2019 15:54
Schwer zu beurteilen, aber viel Glück hatte sie nicht.Ml Sehen ob ein besseres Ergebnis mit einer neuen Führung möglich ist