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Fenster & Türen Welt tauscht Haustüren gegen Baumsetzlinge
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Nachhaltig durchs Jahr 2019 – eine Zwischenbilanz

25.09.2019

Mit der Kampagne sollen bestehende Monokulturen wieder in Mischwälder umgewandelt werden.
Mit der Kampagne sollen bestehende Monokulturen wieder in Mischwälder umgewandelt werden. (Fenster & Türen Welt)

So verbessern die Käufer mit ihrer neuen Haustür nicht nur den energetischen Fußabdruck ihres Eigenheimes, sondern tun in der eigenen Region noch etwas Gutes für den Natur- und Klimaschutz. „Uns ist es enorm wichtig, auch als Unternehmen in der Region Verantwortung zu übernehmen“, sagt Jens Schriefer, Geschäftsführer der Fenster & Türen Welt. „Wir haben nur eine Welt und es ist an der Zeit, auch im Kleinen aktiv zu werden.“ Heute ist es an der Zeit, eine erste Zwischenbilanz zu ziehen und mal einen Blick in die Bücher zu werfen. „Aktuell sind wir bei rund 125 verkauften Haustüren und sind sehr zuversichtlich, dass wir das Ganze noch deutlich bis Jahresende aufstocken können“, so Schriefer.

Die nachhaltige Kampagne ist in einer engen Kooperation mit dem Umweltbeauftragten der Gemeinde Stuhr und dem zuständigen Förster der Niedersächsischen Landesforsten entstanden. Ziel ist es, in den bestehenden Waldgebieten in der Gemeinde Stuhr durch Aufforstung bestehende Monokulturen wieder in die ursprünglich für die Region typischen Mischwälder umzuwandeln. Und genau an diesem Punkt unterstützt die Fenster & Türen Welt und spendet ortstypische Laubbäume, wie Buche, Linde und Ahorn.

Ökologische Aufwertung bestehender Waldgebiete

Konkret geht es in der Gemeinde Stuhr um Waldgebiete am Warwer Sand und im Bradenholz, wie Revierföster Heinz-Dieter Tegtmeier den Bedarf in der Gemeinde skizziert. Aber auch die Steller Heide und Waldflächen in Heiligenrode könnten von der Aktion profitieren. Alles Gebiete, die auch von Nicht-Stuhrern gerne als Naherholungsgebiete genutzt werden. „Vor allem im Warwer Sand haben wir vorrangig Nadelhölzer, die wir durch das Pflanzen von Laubbäumen, wie Buche, Linde und Ahorn ökologisch aufwerten möchten“, sagt Tegtmeier. Der Revierförster der Niedersächsischen Landesforsten betont, dass wir in Nordwestdeutschland ein Waldklima haben, in dem Buchenmischwälder die natürliche Waldvegetation darstellen. „Hier möchten wir gerne wieder hin“, so der Förster. „Buche, Linde und Ahorn bieten sich als schattenverträgliche Arten für eine ökologische Aufwertung dieser Gebiete an, da sie im Halbschatten unter bestehenden Kiefern und Fichten gut heranwachsen können.“

Klimaschutz fängt im Kleinen an

„Wir freuen uns sehr über das Engagement der Fenster & Türen Welt“, sagt Marc Plitzko, Umweltbeauftragter der Gemeinde Stuhr. „Egal ob Privatperson, Unternehmen oder Verein – Menschen, die sich in ihrer Region für Umwelt- oder Klimaschutz engagieren, schaffen nachhaltige Werte, indem sie zum Erhalt und zur Aufwertung der Natur und Landschaft beitragen“, so Plitzko. „Und das dient nicht nur dem Naturschutz sondern ebenso der gesteigerten Lebensqualität der Bürger aus Stuhr und Umzu.“ Klimaschutz wird global immer wichtiger. Doch kann ich als Einzelner überhaupt etwas tun? Ja, denn angefangen im Kleinen, in der Region, könne man schon einen wichtigen Grundstein legen für nachhaltige Reduzierung der Treibhausgase. „Wenn alle etwas tun, wären wir dem globalen Ziel schon etwas näher“, so Plitzko.


Leserkommentare
Bunker-F76 am 15.11.2019 21:46
Dann würde an Ihrer Stelle mal mit gutem Beispiel vorangehen.
Statt dessen sind sie aber sehr oft hier mit einer Bemerkung dabei, wenn es um ...
Cassandrahb am 15.11.2019 21:32
Was ist das für ein Beirat, der nicht mit Vertretern aller demokratischen Parteien zusammenarbeiten will? Der Job von Ortsamtsleiter Peter Nowack ...