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Individueller Zahnschutz
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Nicht nur für Boxer

01.11.2019

Für Sportarten mit hoher Sturzgefahr

Wer viel mit dem Fahrrad unterwegs ist, trägt wie selbstverständlich einen Fahrradhelm. Das ist gut und richtig so. Doch selten denkt man darüber nach, was bei einem Sturz mit den Zähnen passieren kann. Ein Mund- oder Zahnschutz ist längst nicht so allgegenwärtig wie Helme oder beispielsweise Schienbeinschoner beim Fußball. Natürlich muss nicht für jede Alltagsfahrt mit dem Rad ein Zahnschutz getragen werden, doch für extreme Fahrten wie Mountainbiking oder Rennradfahren sowie für eine Reihe weiterer Sportarten macht das großen Sinn und schützt im Falle eines Falles vor schmerzhaften Verletzungen und langwierigen Behandlungen. Das gilt nicht nur für Profis, sondern für Freizeitsportler gleichermaßen.

Schutz für Zähne und Kopf

Insbesondere bei so genannten Kontaktsportarten wie Boxen ist das Tragen eines Schutzes sogar Pflicht. Aber auch Mountainbiking oder Skateboarding kann zu plötzlichen Stürzen, mitunter auch aus einiger Höhe, führen. Ein Zahnschutz hilft nicht nur, Verletzungen am Kiefer und an den Zähnen vorzubeugen. Zudem federt er das starke Aufprallen ab, verhindert so, dass eine Druckwelle entsteht und vermindert oder vermeidet auf diese Weise Gehirnerschütterungen.

Von günstig bis individuell angepasst

In Sportgeschäften sind konfektionierte Standardmodelle erhältlich. Besser sind jedoch individuell angefertigte Schienen aus dem Dentallabor. Der Zahntechniker stellt den Schutz abgestimmt auf Sportart und den Patienten her. So passt die Schiene perfekt, drückt nicht oder erschwert gar Atmen oder Sprechen, wie es bei schlecht sitzenden Modellen passieren kann. Die Schiene schützt Zähne und Mundschleimhaut sowie Lippen, Zunge, Ober- und Unterkiefer und Kiefergelenke. Damit der Zahnschutz elastisch ist und stoßdämpfende Eigenschaften aufweist, zugleich aber nicht zu weich ist und sicheren Halt bietet, wird eine spezielle Technik aus verschiedenen harten und weichen Kunststoffplatten angewendet. Dafür wird zunächst ein Abdruck genommen, wie man es beispielsweise von der Prozedur zur Erstellung von Knirscherschienen kennt, und im Anschluss fertigt ein Dentallabor den Mundschutz an. Der Zahntechniker kann den Zahnschutz auch farbig gestalten, beispielsweisen in den Farben des Sportvereins oder sogar Abbildungen einarbeiten.


Leserkommentare
Positivdenker am 07.12.2019 12:06
Hm, ich verstehe die ganze Diskussion hier gar nicht. Würde die Überschrift lauten: "Kaum ein Autofahrer hält sich an die Verkehrsregeln (Tempo, ...
reswer am 07.12.2019 12:00
Wer hätte das gedacht!?
Am wenigsten die SPD Funktionäre!