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64. Internationaler Hörakustiker-Kongress
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Wie wir in Zukunft hören

29.10.2019

Die EUHA gilt als der weltgrößte Hörakustiker-Kongress. Er fand vom 16. bis 18. Oktober in Nürnberg statt.
Die EUHA gilt als der weltgrößte Hörakustiker-Kongress. Er fand vom 16. bis 18. Oktober in Nürnberg statt. (Stefan Volkersen)

Digitalisierung und KI für Hörsysteme

Schwerpunktthemen der EUHA, kurz für Europäische Union der Hörakustiker e.V.), waren in diesem Jahr Künstliche Intelligenz (KI), moderne Sensortechnologie und Digitalisierung. Rund 8.000 Teilnehmer aus mehr als 80 Ländern haben das Event besucht, um sich kennenzulernen, auszutauschen und Neues zu erfahren. Das Vortragsprogramm war gespickt mit renommierten Referenten aus Hörakustik, Medizin und Wissenschaft. In der begleitenden Ausstellung konnten die Besucher sich über Innovationen und Neuheiten aus den Bereichen Hörsystemtechnik, Hörsystemanpassung und Diagnostik informieren.

Hörstudio Volkersen informiert sich bei der EUHA

Mit dabei war auch Stefan Volkersen vom Hörstudio Volkersen in Bremen. Er führt das Unternehmen gemeinsam mit seiner Schwester Katia Volkersen in dritter Generation. „Der Kongress war, wie die letzten Jahre auch, spannend“, sagt Stefan Volkersen über seinen Besuch, „im Mittelpunkt standen Nachhaltigkeit und die Vernetzung der Hörsysteme: beispielsweise das Smartphone als Fernbedienung, direct-Streaming, das Hörsystem als Wearable oder Hearable, das nicht nur Hörverlust ausgleicht, sondern darüber hinaus über Sensoren auch die körperliche und mentale Fitness tracken kann.

Ionen-Akkus für mehr Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit ist ja sowieso in aller Munde. Ob Reduzierung des Mülls, grüne Energie oder Elektromobilität, kaum ein Thema wird zurzeit kritischer diskutiert. „Auch die Hörgeräte-Branche hängt dabei natürlich nicht hinterher“, betont Volkersen. „Wir laden unsere Telefone, Laptops, Uhren und sogar Bücher auf. Lithium-Ionen-Akkus sind auch in der Hörakustik angekommen. Die Anzahl der aufladbaren Hörsysteme wächst stetig und trägt zur Reduzierung der Wegwerf-Batterien bei.“

Vernetzung und Online-Wartung           

Darüber hinaus ist die zunehmende Digitalisierung ein Thema, das für die Kunden des Hörstudios Volkersen von Interesse ist. Vernetzte Hörsysteme können in akustisch anspruchsvollen Situationen, zum Beispiel im Restaurant oder im Theater, unterstützen indem auf dort installierte Anlagen zugegriffen wird oder man verknüpft ein externes Mikrofon zur Ergänzung. Zudem können die innovativen Systeme beispielsweise bei Stürzen Notfallkontakte alarmieren und online per Fernanpassung eingestellt und optimiert werden. „Die Entwicklung ist rasant und bleibt auch in Zukunft spannend“, fasst der Hörakustiker zusammen. Bei Fragen rund um neue und moderne Hörsysteme sind er und sein Team gern persönlich im Fachgeschäft erreichbar.

Weitere Informationen unter www.volkersen-hoerstudio.de und in den Filialen in der Züricher Straße 3 in 28325 in Bremen - Osterholz und in der Berliner Freiheit 11A in 28327 Bremen - Neue Vahr. Telefonisch ist das Hörstudio unter 0421 409 17 10 (Filiale Osterholz) und unter 0421 46 54 00 (Filiale Neue Vahr) zu erreichen.


Leserkommentare
cleverever am 10.12.2019 11:22
Die Gewalttaten werden nicht verhindert, klar. Aber sie gehen zurück. Und die Bilder helfen bei der Aufklärung. Keiner erwartet mehr. Gegen ...
peteris am 10.12.2019 11:18
Ibrahim Miri war kein Einzelfall
Vier weitere Straftäter illegal nach Bremen zurückgekehrt

Die fühlen sich in Bremen so richtig ...