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IQ Technikum in Bremen: Über 1.000 Absolventen in 10 Jahren

18.02.2021

Ihr Berufswunsch: Staatlich geprüfte Technikerin. Seit Gründung des Technikums haben mehr als 1.000 junge Männer und Frauen neben dem Beruf das Studium im IQ Technikum erfolgreich abgeschlossen.
Ihr Berufswunsch: Staatlich geprüfte Technikerin. Seit Gründung des Technikums haben mehr als 1.000 junge Männer und Frauen neben dem Beruf das Studium im IQ Technikum erfolgreich abgeschlossen. (Riccius/IQ)

Egal, ob als Mechatroniker, Maschinentechniker oder Elektrotechniker – der staatlich geprüfte Techniker ist ein Allrounder. In allen Produktions-, Dienstleistungs- und Handelsunternehmen ist er auf Grund seiner praktischen Erfahrungen und seinem theoretischen Know-how in unterschiedlichen Tätigkeitsgebieten aktiv. Und das gilt ganz besonders für Bremen und umzu: Mercedes, Airbus, Focke, swb, Ferchau, CeWe-Color, aber auch viele kleine und mittelständische Unternehmen der Metropolregion Nordwest schwören seit vielen Jahren auf die Fach- und Führungskompetenz der hier ausgebildeten Techniker.  „Made by IQ in Bremen“, bringt es Studienleiter Peter Addix auf den Punkt.

Was macht diesen Studiengang so besonders?

Laut Addix ist es zum einen die Möglichkeit, ihn berufsbegleitend zu studieren, so dass die Teilnehmer parallel weiter in ihrem Beruf arbeiten und dort wertvolle Erfahrungen sammeln können. Mit nur 20 Prozent Präsenzanteil ist das IQ Technikum auch attraktiv für Studierende, die nicht direkt aus Bremen kommen. Die Präsenzveranstaltungen finden zweimal im Monat samstags in IQ-Schulungsräumen statt. Die restlichen 80 Prozent Wissens- und Kompetenzvermittlung erfolgen zeitlich und räumlich flexibel über eine moderne Online-Lernplattform als Dreh- und Angelpunkt. Blended-Learning heißt diese moderne Form des Studierens.

Peter Addix, Studienleiter bei IQ Technikum, hat immer ein offenes Ohr für die Belange der Studierenden.
Peter Addix, Studienleiter bei IQ Technikum, hat immer ein offenes Ohr für die Belange der Studierenden. (Riccius/IQ)

Aus der Praxis für die Praxis

Die Studierenden im IQ Technikum lernen nicht nur für die Prüfungen. Im Mittelpunkt steht die Anwendbarkeit des Gelernten in der Praxis. Dozenten und Experten aus Industrie, Wirtschaft und Wissenschaft sorgen dafür, dass sowohl die Inhalte der Lernplattform als auch der Präsenzveranstaltungen ganz eng an den Bedürfnissen der Unternehmen orientiert sind. „Die Abschlussarbeit ist die Krönung“, so Andreas Weimann, der Ansprechpartner für die Maschinentechniker ist. „Sie heißt bei uns Projektarbeit und die Studierenden lösen damit ein reales Problem aus ihrem Unternehmen“. Und häufig werden die gefundenen Lösungen auch direkt praxisnah umgesetzt. Dabei helfen auch die erworbenen Projektmanagement-Kompetenzen.

Ganz anders als Uni und Hochschule

Während die Studierenden in der wissenschaftlichen Welt viel Theorie pauken müssen und das Praktische eigentlich erst nach dem Studium so richtig losgeht, steht beim IQ Technikum der Praxisbezug im Vordergrund. „Theorie ja, aber nur so viel, dass es in der Praxis besser und schneller funktioniert“ fasst Addix es zusammen. Und weil nicht jeder gleich gut lernen kann, gibt es im IQ Technikum Lerncoaches und Lernlounges, in denen Praktiker aus der Industrie und Mitstudierende sich gegenseitig unterstützen. Ein weiterer Unterschied zum Hochschulstudium: Die Absolventen vom IQ Technikum haben bedingt durch das berufsbegleitende Studieren bereits alle einen Job.

 

Konzentriertes Lernen in den Schulungsräumen des IQ Technikum: Lerncoaches und LernLounges sorgen dafür, dass jeder mitkommt.
Konzentriertes Lernen in den Schulungsräumen des IQ Technikum: Lerncoaches und LernLounges sorgen dafür, dass jeder mitkommt. (Riccius/IQ)

Studium auch ohne Abitur? Das geht bei IQ!

Der Staatlich geprüfte Techniker ist ein anerkannter Bildungsabschluss, der einem Bachelorabschluss gleichgestellt ist. Zur Zulassung reicht ein mittlerer Schulabschluss, der erfolgreiche Abschluss einer anerkannten Ausbildung (gewerblich-technische Lehre) sowie eine Berufserfahrung von einem Jahr in diesem Bereich – wobei es ausreicht, wenn diese bis zum Beginn der Abschlussprüfungen nachgewiesen wird. Das Studium zum Staatlich geprüften Techniker dauert derzeit sechs Semester und beginnt jeweils zum 1. April und 1. Oktober eines Jahres. Aufnahmeprüfungen gibt es nicht.

Der Staat unterstützt den von der ZFU zertifizierten und international anerkannten Abschluss mit Förderungsquoten von bis zu 75 Prozent der Studiengebühren – das macht das Studium erschwinglich.

Der Zusammenhalt in der Gruppe spielt für viele Teilnehmer neben der einzigartigen Unterstützung durch die Mitarbeiter im IQ Technikum eine ganz entscheidende Rolle.
Der Zusammenhalt in der Gruppe spielt für viele Teilnehmer neben der einzigartigen Unterstützung durch die Mitarbeiter im IQ Technikum eine ganz entscheidende Rolle. (Riccius/IQ)

Industrie 4.0: Karrieremöglichkeiten sind fast unbegrenzt

Je nach gewähltem Schwerpunkt gibt es verschiedene Möglichkeiten, sich weiterzuentwickeln: Der Staatlich geprüfter Techniker der Fachrichtung Elektrotechnik ist für die Entwicklung von elektronischen Schaltungen und die Planung von Fertigungsabläufen für elektronische Bauteile und Baugruppen zuständig. Insbesondere die Automatisierung von Produktionsprozessen ist dem Elektrotechniker des Schwerpunktes Energietechnik und Prozessautomatisierung vertraut – Stichwort Industrie 4.0! Letzteres gilt auch für die Absolventen des Schwerpunkts Maschinentechnik, bei denen die Konstruktion von komplexen technischen Systemen und die Planung von automatisierten Fertigungsabläufen zu den Kernaufgaben gehört. Auch Mechatroniker richten Fabriken auf die Anforderungen der Industrie 4.0 aus und bilden dabei die Schnittstelle zwischen der Mechanik und der Elektronik.

Das IQ-Gebäude im Technologiepark an der Uni bietet optimale Bedingungen für ein erfolgreiches Studium.
Das IQ-Gebäude im Technologiepark an der Uni bietet optimale Bedingungen für ein erfolgreiches Studium. (Riccius/IQ)

Und wem das alles nicht ausreicht, der kann sogar noch ein weiteres Studium draufsetzen, z.B. zum Technischen Betriebswirt. „So ist man ideal vorbereitet für Führungsaufgaben“ fassen Addix und Weimann die fast unbegrenzten Möglichkeiten zusammen. Sie laden interessierte Damen und Herren zu den regelmäßig stattfindenden Infoabenden bzw. zu persönlichen Beratungsgesprächen ein.

Weitere Infos unter www.iq-mehr-zukunft.de.


Leserkommentare
Boeoe am 08.03.2021 13:22
Ohne Hilfe von außen von Ländern/Regionen, die höchste Kompetenz bewiesen haben (z.B. Hongkong und Taiwan, nebenbei Hoch-IQ-Gebiete) werden wir diese ...
Fischkopp am 08.03.2021 13:16
Der Herr Pastor bezeichnet sich doch selbst als evangelikal. Da muss man gar nichts mehr nahelegen.

Und wer andere Religionen und ihre ...