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Überseeinsel GmbH entwickelt Tourismusdestination

11.09.2020

Das Hafengebiet von Rømø.
Das Hafengebiet von Rømø. (Dansk Kyst- og Naturturisme)
„Es ist ein riesiger Schritt in die richtige Richtung für die Tourismus- und Geschäftsentwicklung von Rømø als attraktive Ganzjahresdestination und Ansiedlung von neuen Bürgern in der Gemeinde“, sagt der stellvertretende Gemeindevorsteher von Tønder, Keld I. Hansen, und setzt fort: „Der Platz ist strategisch wichtig aufgrund der einmaligen Lage am Hafen von Rømø, die u. a. gute Bedingungen für eine weitere Entwicklung innerhalb der Offshore- und Windindustrie bietet, in der die Überseeinsel GmbH bereits aktiv ist.  Die Zusammenarbeit kann somit starke Synergien für die Geschäftsentwicklung auf Rømø entwickeln und gleichzeitig in Sachen Tourismus und Ansiedlung von Vorteil sein, um so das ganze Jahr hindurch Leben am Hafen zu sichern.“

Laut dem deutschen Immobilienunternehmen Robert C. Spies in Hamburg, das den Parteien durch den gesamten Prozess als Berater zur Seite stand, richten vermehrt deutsche Betreiber und Investoren den Blick nach Dänemark. „Für Investoren, vor allem im Bereich Tourismus, ist Dänemark ein sehr stabiler Markt mit einem hohen Maß an dynamischer Entwicklung und einem großen Zukunftspotential – besonders aufgrund des neuen Freizeitverhaltens, bei dem der Fokus verstärkt auf kürzeren und erlebnisorientierten Urlaubsformen liegt. Wir erwarten, dass die Kombination aus sehr guter Erreichbarkeit innerhalb weniger Stunden mit dem PKW oder der Bahn, Naturerlebnissen, sportlichem Lebensstil, lokaler regionaler ökologischer Gastronomie und Nachhaltigkeit entscheidend für zukünftige Zielgruppen sein wird“, sagt Andreas Fuchs, Mitglied der Geschäftsleitung bei Robert C. Spies und verantwortlich für den Bereich Projekte und Entwicklung. Er hebt vor allem einen Bereich hervor, in dem das dänische Potential besonders groß ist: „In Dänemark sind themenorientierte Hotelkonzepte und Resorts immer noch in der Unterzahl und hier sehen wir ein riesiges Entwicklungspotential für deutsche Unternehmen und Investoren.“

Großes Investitionspotential an den Küsten des Landes

Andreas Fuchs ist Mitglied der Geschäftsführung bei Robert C. Spies
Andreas Fuchs ist Mitglied der Geschäftsführung bei Robert C. Spies

Da das Investitionspotential im dänischen Küsten- und Naturtourismus groß ist, zeigen auch ausländische Investoren großes Interesse bei der Organisation „Dansk Kyst- og Naturturisme“, die aktiv mittels der Initiative „Invest in Coastal Tourism in Denmark“ an der Investitionsreife arbeitet, hier besteht seit Jahren eine enge Kooperation mit Robert C. Spies.

„Es ist entscheidend für die Entwicklung des dänischen Tourismusproduktes, dass ausländische Investoren, Unternehmen und Bauunternehmer die vielen Investitionsmöglichkeiten im Bereich Küsten- und Naturtourismus in Dänemark entdecken. Es fordert oft lange und proaktive Arbeit, um relevante Unternehmen anzuziehen und konkrete, kommerzielle Möglichkeiten wie dieses Entwicklungsprojekt am Hafen von Rømø für Investitionen zu reifen. Deshalb ist es auch immer ein besonders großes Vergnügen, wenn Projekte sich in konkrete und kommunizierbare Ergebnisse verwandeln, wie es der Fall mit der Zusammenarbeit mit der Überseeinsel GmbH, der Gemeinde Tønder, Robert C. Spies und Invest In Coastal Tourism in Denmark ist“, erklärt Claus Hyttel Skrubbeltrang, Investment Manager bei „Dansk Kyst- og Naturturisme“ und setzt fort: „Generell erleben wir großes Interesse an Übernachtungsprojekten im Tourismusbereich in Dänemark, besonders von deutschen Unternehmen, Investoren und Bauunternehmen – und besonders für Projekte entlang der Nordseeküste, wo bis zu 85 Prozent der Gäste aus Deutschland kommen.“

Laut Keld I. Hansen wird die Gemeinde Tønder die Arbeit mit der Investitionsreife und der Realisierung von zukünftigen Projekten und weiteren Entwicklungen der Gemeinde fortsetzen. „Die Entwicklung von Rømø als attraktives Urlaubsziel ist besonders wichtig für uns und wir sehen gerne, dass weitere aktiv in die Region investieren, um die Qualität und das Serviceerlebnis zu erhöhen. Dafür sind gute Partnerschaften entscheidend, denn nur mit der richtigen Beratung können wir eine positive Entwicklung unserer Region sicher“, sagt Keld I. Hansen abschließend. Die Bauarbeiten werden voraussichtlich zum Jahreswechsel beginnen.


Leserkommentare
Wesersteel am 25.10.2020 16:16
Die Notsituation war ja schon da UND da gab Werder ein klares Statement ab,ihn weder zurückzuholen, noch einen neuen Vertrag zu ...
Brainbox am 25.10.2020 14:45
Wirklich? Gehalt und Geld? Beides zusammen?
Eins muss doch reichen...😂