Bremen

Spielparadies mitten in der City

Toben, basteln, musizieren und allerlei Spielsachen – das alles erwartet Kinder im Spielparadies „Pöks“ in der Bremer Innenstadt. Wir haben die kostenfreie Betreuung besucht und zeigen, was dort geboten wird.
22.06.2021, 13:14
Lesedauer: 1 Min
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Spielparadies mitten in der City
Von Anika Seebacher
Spielparadies mitten in der City

Im Kinderspielparadies "Pöks" in der Bremer City können Kidz unter Aufsicht toben, während die Eltern Besorgungen in der Stadt erledigen.

Anika Seebacher

Auf mehr als 150 Quadratmetern laden Betreuer in der Knochen­hauerstraße 9 Mädchen und Jungen im Alter von vier bis zehn Jahren zum Spielen ein. Ob Kletterwand, Hüpfburg, Kicker oder die ruhige Leseecke – im Spielparadies „Pöks“ ist für jeden etwas dabei, mit dem sich die Zeit vertreiben lässt. Neben den zahlreichen Spielemöglichkeiten gibt es ein täglich wechselndes Workshop-Programm.

Im Keller sind ideale Bedingungen für die Musikwerkstatt geschaffen worden, während im Obergeschoss Kunst, aber auch sportliche Aktivitäten im Vordergrund stehen. Regelmäßig wechselnde Oberthemen sorgen für Abwechslung an den Basteltischen und lassen garantiert keine Langeweile aufkommen. Bleibt noch das Erdgeschoss: Dort können die Erwachsenen warten, bis alle Abenteuer beendet sind und der Heimweg angetreten werden kann.

Woher kommt eigentlich der Name Pöks? ­

Pöks kommt aus dem Plattdeutschen, offiziell Niederdeutsch. Das ist die Sprache, die man früher allgemein im Norden Deutschlands gesprochen hat. Heute wird sie vor allem noch von den älteren Menschen, vielleicht auch deinen Großeltern, gesprochen. Kleine Jungs werden auf Plattdeutsch als „lüttsche Bödel, Pökse, Stöpkes, Bengel oder Krauter“ bezeichnet – das ist davon abhängig, in welcher Region man ist.

Info für die Eltern

Die kostenfreie Kinderbetreuung im „Pöks“, Knochenhauerstraße 9, hat mittwochs bis freitags von 12 bis 18 Uhr sowie sonnabends von 10 bis 16 Uhr geöffnet. Kinder von vier bis zehn Jahren können dort maximal zwei Stunden spielen.
Vor Ort sind jeweils zwei geschulte Betreuer sowie in bestimmten Zeitfenstern zusätzlich Pädagogen für die Programme. Aktuell ist die Anzahl auf zehn Kinder begrenzt, generell können aber bis zu 20 Mädchen und Jungen zur selben Zeit im „Pöks“ toben. Kinder ab sechs Jahren sollten in dem Spielparadies einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Die ausführlichen „Spielregeln“ sowie Infos zum Hygienekonzept gibt es im Internet. Die erforderliche Anmeldung ist möglich per Telefon unter 0176 / 29 13 46 82 oder per E-Mail.

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