Spinnen

Krabbeltiere in den Häusern

Wenn es draußen kühler wird, suchen Spinnen gern Unterschlupf in den Häusern. Nicht alle Krabbeltiere sind ungefährlich.
24.09.2021, 08:43
Lesedauer: 1 Min
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Von GEM

Mit sinkenden Temperaturen verkriechen sich einige Spinnenarten ins Haus. Gekippte Fenster und Lüftungsschächte sind die Eintrittspforten für die Insektenjäger. Auch wenn die im Jahreslauf nun ausgewachsenen Spinnen manchen Ekel auslösen, sind die heimischen Spinnen vollkommen ungefährlich, erklärt der Naturschutzbund (Nabu). Einzig die zugewanderte Nosferatuspinne könne unangenehm beißen.

„Wie wichtig Spinnen im Naturhaushalt sind, davon bekommt man im Frühnebel eine wunderschöne Ahnung. Durch Tautropfen werden unzählige Spinnennetze, dicht an dicht auf einer naturbelassenen Wiese, sichtbar“, schwärmt Spinnenfreund Sönke Hofmann vom Nabu Bremen. Ihm ist auch der auffällige mediterrane Neubürger in Bremen bekannt: die Nosferatu­spinne. „Vergangene Weihnachten bekamen wir die ersten Berichte aus dem Viertel, wo sich anscheinend eine kleine Population halten kann“, so Hofmann. Außerhalb von warmen Wohnungen ist die Nosferatuspinne nicht überlebensfähig. Ihr Biss kann beim Menschen wie ein milder Bienenstich wirken.

Der Nabu bittet darum, Nosferatu-Sichtungen zu fotografieren und per E-Mail an info@NABU-Bremen.de zu schicken.

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