Mitmach-Aktion

Korallengarten im Übersee-Museum

Eine farbenfrohe Unterwasserwelt entsteht im Übersee-Museum. Jeder ist dazu aufgerufen, den Korallengarten wachsen zu lassen. Das Besondere: Die Nachbildungen bestehen aus Plastik- und Verpackungsmüll.
22.06.2021, 13:30
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Korallengarten im Übersee-Museum
Von Anika Seebacher
Korallengarten im Übersee-Museum

Aus Stoffresten, alten Verpackungen und viel Fantasie werden farbenfrohe Korallen.

Anika Seebacher

Der Korallengarten im Lichthof des Übersee-Museums soll bis zum 16. Oktober wachsen. Dafür können Einzelpersonen oder Gruppen aus Schulen, Kindergärten und Seniorenheimen ihre handgefertigten Korallen dem Museum überlassen (per Post oder persönlich während der Öffnungszeiten).


Erlaubt sind alle erdenklichen Techniken, etwa Häkeln, Wickeln, Knoten, Nähen und mehr. Wichtig ist, dass nur bereits vorhandenes Material verwendet wird. Es soll nichts Neues gekauft werden. Außerdem müssen die Materialien (Wollreste, Kunststoffverpackungen, Plastiktüten, Seile usw.) sauber und gewaschen sein.
Das Museumsteam freut sich zudem über Bilder und Videos vom Entstehungsprozess der Korallen. Nachrichten zu den kreativen Einsätzen sind per E-Mail erwünscht und sollen weitere Mitstreiter für das Thema begeistern.

Am 7. Mai wurde die Ausstellung „Korallenriffe – vielfältig. verletzlich. verloren?“ eröffnet. Sie läuft bis zum Herbst 2022. Mit Ende der Ausstellung landen die bunten Korallen aber nicht im Müll. Sie werden verkauft. Der Erlös geht als Spende an eine Umweltorganisation, die sich in Ozeanien (Pazifik) für den Schutz von Korallenriffen einsetzt.

Weitere Infos zum Korallengarten gibt es im Internet.

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