Bremen Afrika in Wort und Bild

William, spiel diese zerbrochene Schallplatte der Korruption noch einmal“, lautet der Text in dieser Sprechblase eines Comics aus Kenia. Vetternwirtschaft, die Unterdrückung der Medien im Land oder den Einfluss chinesischer Investoren, das sind die Themen der Karikaturisten, deren Zeichnungen derzeit in der Stadtbibliothek zu sehen sind.
08.09.2016, 00:00
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Afrika in Wort und Bild
Von Uwe Dammann

William, spiel diese zerbrochene Schallplatte der Korruption noch einmal“, lautet der Text in dieser Sprechblase eines Comics aus Kenia. Vetternwirtschaft, die Unterdrückung der Medien im Land oder den Einfluss chinesischer Investoren, das sind die Themen der Karikaturisten, deren Zeichnungen derzeit in der Stadtbibliothek zu sehen sind. Während Länder wie Frankreich, Belgien und die USA für ihre lange Comictradition bekannt sind, wird diese Kunstform mit afrikanischen Ländern noch eher wenig in Verbindung gebracht. Auch die Bremer Shakespeare-Company beschäftigte sich – zumindest indirekt – mit dem schwarzen Kontinent. In einer szenischen Lesung ging das Ensemble auf die Auswüchse in der Bremer Kolonialgeschichte ein.

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