Bremen Albert Schmitt

Seit die Deutsche Kammerphilharmonie 1993 nach Bremen gekommen ist, haben wir oft und viel darüber gehört, dass hier seit Hunderten von Jahren eine beispielhafte Tradition des bürgerschaftlichen Engagements gepflegt wird. Mit der Gründung unseres Freundeskreises im Jahre 1998 und dann, fünf Jahre später, des Kreises der Förderer haben wir zunehmend erfahren, was dies bedeutet.
10.12.2016, 00:00
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Albert Schmitt
Von Iris Hetscher

Seit die Deutsche Kammerphilharmonie 1993 nach Bremen gekommen ist, haben wir oft und viel darüber gehört, dass hier seit Hunderten von Jahren eine beispielhafte Tradition des bürgerschaftlichen Engagements gepflegt wird. Mit der Gründung unseres Freundeskreises im Jahre 1998 und dann, fünf Jahre später, des Kreises der Förderer haben wir zunehmend erfahren, was dies bedeutet. In Bremen spricht man nicht nur über persönliches Engagement, man tut es und zwar ohne viel darüber zu reden. Natürlich je nach eigenen Möglichkeiten und damit in unterschiedlich hohem Maße. Aber immer mit einer beeindruckenden Selbstverständlichkeit. Es braucht demnach mehr als finanzielles Potenzial, um aus der Vielzahl derer herauszuragen, die sich so großzügig und beispielhaft für ihre Heimatstadt engagieren.

Man spricht in solchen Zusammenhängen oft von Menschen, die man erfinden müsste, wenn es sie nicht schon gäbe. Karin und Uwe Hollweg sind ein Paar, das man nicht hätte erfinden können, und zwar, weil man gar nicht darauf gekommen wäre, wenn man es sich hätte wünschen dürfen. Denn sie sind vor allem eines: Authentisch! Lebensfroh, originell, humorvoll, auf beeindruckende Weise demutsvoll und nicht nur großzügig, sondern großherzig. In ihrem Fall entspringt die atemberaubende Bereitschaft zu helfen und zu unterstützen spürbar einer tief empfundenen Mitmenschlichkeit. Egal, ob es darum geht, den Lebensraum und die Lebensbedingungen ihrer Bremer Mitmenschen, die Lebensqualität ihrer Stadt oder die Lebens- und Arbeitsbedingungen von Kulturschaffenden wirksam zu verbessern.

Diese Bereitschaft hat mich von Beginn an sehr beeindruckt und tut es zunehmend. So, dass ich mir nicht nur die Deutsche Kammerphilharmonie, sondern auch Bremen ohne das segensreiche Wirken von Karin und Uwe Hollweg nicht möchte vorstellen müssen.

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