Schauspiel Alwara Höfels: Ich sehne mich nach dem Theater

Alwara Höfels ist hauptsächlich in TV-Verfilmungen zu sehen. Doch die 40 Jahre alte Schauspielerin sehnt sich nach eigenen Aussagen noch mal nach einer Theaterrolle.
04.08.2022, 08:32
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Von dpa

Schauspielerin Alwara Höfels (40, „Tatort“) würde gern wieder auf einer Theaterbühne stehen. „Ich sehne mich definitiv nach dem Theater“, sagte Höfels in einem Interview der Deutschen Presse-Agentur. Der TV-Star hatte zwischen 2006 und 2009 am Deutschen Theater Berlin klassische und moderne Rollen verkörpert: „Ich würde auf der Bühne sofort wieder stattfinden, wenn sich die Möglichkeit böte, in der richtigen Konstellation mit tollem Material arbeiten zu dürfen.“

Zwar habe es immer wieder Angebote gegeben, aber auch Gründe, warum es dazu nicht gekommen sei. „Manchmal waren es einfach die Termine - weil man sechs Wochen probt und dann eben spielt“, sagte die Schauspielerin. Sie sinnierte: „Am Ende geht es eben immer um die Konstellation, den Inhalt und auch um die richtigen Zeitpunkte.“ In jedem Fall am wichtigsten seien ihr gute, aktuelle, nahe am Menschen erzählte Texte. „Ich würde meine Schauspieler-Identität nie aufgeben. Aber ich schreibe auch und kann mir vorstellen, in Zukunft mehr Stoffe zu entwickeln“, erklärte die 40-Jährige.

„Das ist immer Teil meines Lebens gewesen, um Dinge für mich zu reflektieren und einzuordnen. Ich habe mich in meinen Arbeiten häufig inhaltlich engagiert, oft sichtbar, aber auch unsichtbar. Wie zum Beispiel bei der Miniserie „Mein Freund, das Ekel“, in der ich die dramaturgische Beratung übernehmen durfte.“ Der Wunsch nach immer neuen Herausforderungen, als Privatperson wie auch im Beruf, darum gehe es ihr, so Höfels. „Das Leben ist immer in Bewegung. Die Frage ist, wie geht man damit um - wie wach ist man, wie bewusst ist man.“

Erst einmal ist die Schauspielerin aber wieder in einer Hauptrolle im Fernsehen zu sehen. Beim Krimi „Der Tod kommt nach Venedig“ im Ersten erlebt man Höfels am Sonnabend, 6. August, um 20.15 Uhr unter der Regie von Johannes Grieser als Witwe eines Kunstrestaurators, die auf eigene Faust in der Lagunenstadt ermittelt, wie ihr Mann starb.

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