Bürgerschaftspräsident Weber in der Mittwochsgruppe der Caritas Besuch bei besten Freunden

Hastedt (rk). Bürgerschaftspräsident Christian Weber besuchte jüngst die Mittwochsgruppe des Caritasverbands im Gemeindezentrum der Auferstehungsgemeinde. Die Visite in der Drakenburger Straße 42 gehört zu einer Reihe jährlicher Projektbesuche der Wilhelm-Kaisen-Bürgerhilfe, deren Vorstandsvorsitzender Weber ist.
19.09.2013, 00:00
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Von Rainer Kabbert

Bürgerschaftspräsident Christian Weber besuchte jüngst die Mittwochsgruppe des Caritasverbands im Gemeindezentrum der Auferstehungsgemeinde. Die Visite in der Drakenburger Straße 42 gehört zu einer Reihe jährlicher Projektbesuche der Wilhelm-Kaisen-Bürgerhilfe, deren Vorstandsvorsitzender Weber ist.

Die Mittwochsgruppe besteht aus 16 Menschen zwischen 25 und 62 Jahren mit unterschiedlichen Beeinträchtigungen. Die Teilnehmer sind körperlich behindert, mit teilweise starken Einschränkungen ihrer Beweglichkeit, gravierenden Hörschädigungen und Sprechproblemen. Manche haben psychische Behinderungen. „Da müssen wir uns erst einmal einhören“, sagte Johannes Dieckmann, Caritas-Koordinator der Mittwochsgruppe, „dann klappt es wunderbar.“

Die Besucher der Mittwochsgruppe werden von Ehrenamtlichen betreut, vier aus der Kirchengemeinde St. Elisabeth sind schon seit sehr vielen Jahren dabei. Sie kümmern sich um die Gruppe – einige teilweise telefonisch über die Treffen hinaus. Die Gruppenmitglieder wohnen in Heimen, bei den Eltern oder in eigenen Wohnungen. Viele arbeiten in Werkstätten des Martinshofs oder haben andere Arbeitsstellen. Sie freuen sich auf das Wiedersehen in der Mittwochsgruppe und bemerken, wenn jemand fehlt. Das Wichtigste sei ein offenes Ohr, so Johannes Dieckmann. „Wir achten aufeinander, fragen, wie es den anderen geht und ob jemand Sorgen hat.“

Nach dem Essen besteht der zweite Teil des Treffens aus Programm: Vorträge werden ebenso geboten wie künstlerische Darbietungen oder die Teilnahme an Gottesdiensten. Zu Feiertagen werden Geschenke gebastelt, und häufig wird gesungen. „Hier erleben wir Echtheit, Frohsinn, Herzlichkeit und Zusammenhalt“, versichert Dieckmann. Es sei bewundernswert, wie die Teilnehmer – trotz ihrer Beeinträchtigungen – ihr Leben bewältigen. Im Januar 2014 besteht die Mittwochsgruppe 25 Jahre. Das eigentliche Domizil der Gruppe ist das Gemeindehaus St. Elisabeth in der Suhrfeldstraße. Wegen Renovierungsarbeiten ist sie nun für ein Jahr in der Drakenburger Straße zu Gast.

Kontakt zu Johannes Dieckmann: Rosenak-Haus, unter Telefon 2007438 oder E-Mail j.dieckmann@caritas-bremen.de, sowie weitere Informationen unter www.wilhelm-kaisen-buergerhilfe.de.

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