Gartenfreunde sollten bei „Osterholz-Scharmbeck summt“ mitmachen

Bienenweiden und Insektenhotels

Osterholz-Scharmbeck. Summende, duftende Gärten in einer duftenden Stadt – diese Vorstellung gefällt Bürgermeister Martin Wagener, der sich als Schirmherr für die Aktion „Osterholz-Scharmbeck summt!“ zur Verfügung gestellt hat.
28.03.2014, 00:00
Lesedauer: 2 Min
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Osterholz-Scharmbeck. Summende, duftende Gärten in einer duftenden Stadt – diese Vorstellung gefällt Bürgermeister Martin Wagener, der sich als Schirmherr für die Aktion „Osterholz-Scharmbeck summt!“ zur Verfügung gestellt hat.

Auf Initiative der Kreis-Imkervorsitzenden Maja Langsdorff haben sich unter Federführung des Imkervereins OHZ diverse Kooperationspartner mit Lust am Gärtnern und Gestalten zusammengefunden. Ihr Ziel: die Anzahl wohltuender Lebensräume nicht nur für Honigbienen zu erhöhen.

„Osterholz-Scharmbeck summt!“ reiht sich ein in die Aktion „Deutschland summt!“. An dieser Initiative beteiligen sich vor allem große Städte wie München, Berlin oder Hamburg. „Stadt-Imkern ist zurzeit auf dem Vormarsch. Bienen finden auf Dachterrassen, in Kleingärten, Baumalleen oder Parks pestizidfreie Nahrung“, sagt Maja Langsdorff, Sprecherin des Imkervereins Osterholz-Scharmbeck.

Sie findet, das Konzept der Großstädte passe auch wunderbar zur „Gartenstadt am Rande des Teufelsmoors“. „Im ländlichen Raum tritt manchmal die paradoxe Situation ein, dass Insekten durch die Monokulturen schlechter dastehen als in Städten“, weiß die Bienenhalterin. Bunte Blütenvielfalt erfreue nicht nur das Auge der Menschen, sondern verhelfe auch den Honigbienen und den 560 Wildbienenarten, ihre Schlüsselrolle in einem funktionierenden Ökosystem zu erfüllen.

Bestandteile von „Osterholz-Scharmbeck summt!“ sind eine Auftaktveranstaltung am Sonntag, 27. April, mit Vorträgen, praktischen Aktionen, Pflanzenangeboten und Infomaterial sowie ein Gartenwettbewerb, Imker-Aktionen mit Kindern, eine Schul-Imker-AG und der „Tag der deutschen Imkerei“ Sonntag, 6. Juli.

Auf die Teilnahme am Gartenwettbewerb können sich Interessierte jetzt schon vorbereiten. Informationen gibt es im Internet unter www.imkerverein-ohz.de. Besonders gern gesehen werden blühende Stauden- und Kräuterarten, heimische Baumarten und blühende Waldpflanzenarten. Auch Komposthaufen und Insektenhotel, Vogeltränken oder auch noch so einfache Nisthilfen geben Pluspunkte bei der Jury. Die Internetseite hält außerdem viele Tipps für insektenfreundliche Hobbygärtner zur Auswahl der richtigen Pflanzen bereit.

Die zahlreichen Kooperationspartner dieses Projektes sorgen für Facettenreichtum und Fachkompetenz. Beteiligt sind neben den Imkern und der Stadt auch die Agenda Stadtnatur, das Netzwerk Igelfreunde Osterholz sowie die Biologische Station Osterholz.

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