Gemeinsame Programmgestaltung mit den Filmkunsttheatern Cinema Ostertor fusioniert

Bremen. Das Cinema Ostertor fusioniert mit den Bremer Filmkunsttheatern, zu denen das Atlantis, die Schauburg und die Gondel gehören. Die Programmplanung wird von Manfred Brockis Filmkunsttheatern übernommen.
19.03.2013, 05:00
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Cinema Ostertor fusioniert
Von Alexandra Albrecht

Bremen. Das Cinema Ostertor fusioniert mit den Bremer Filmkunsttheatern, zu denen das Atlantis, die Schauburg und die Gondel gehören. Thomas Settje, Inhaber des Cinema Ostertor, sagte gestern, dass die Programmplanung jetzt von Manfred Brockis Filmkunsttheatern übernommen werde.

"Als Kino mit einer Leinwand ist es zur Zeit unglaublich schwierig, allein zu überstehen", so Settje. Das sei ein bundesweiter Trend. Auch der Umzug des Kommunalkinos Kino 46, jetzt City 46, in die Innenstadt habe sich auf die Besucherzahlen seines Kinos negativ ausgewirkt. "Die Zielgruppe für Programmkinos ist nur klein", sagte Settje, dessen Haus regelmäßig für sein Angebot ausgezeichnet wird.

Im vergangenen Jahr stellten 25 Regisseure im Cinema Ostertor ihre Filme dem Publikum vor. Die Resonanz für derartige Veranstaltungen sei am Ende so gering gewesen, dass sich der Aufwand nicht mehr gelohnt habe. Settje ist zuversichtlich, dass er das von seinem Vater Gert Settje 1969 gegründete Cinema in Kooperation mit Manfred Brockis Filmkunsttheatern weiterführen kann. Dabei soll das Profil des Hauses als Programmkino erhalten bleiben. Er selber werde den Betrieb am Ostertor leiten. Manfred Brocki, der nun fünf Leinwände in Bremen bespielt (die Schauburg hat zwei), hat in den Verhandlungen mit Filmverleihern einen besseren Stand als ein Kinobesitzer, der nur ein Haus betreibt und viele attraktive Filme deshalb nicht bekommt.

Künftig wollen sich die vier Häuser zusammen unter dem Dach Bremer Filmkunsttheater präsentieren, beispielsweise im Internet. Auch ein gemeinsamer Kartenvorverkauf ist geplant. Fusionieren konnten die Häuser nur, weil das Cinema Ostertor gerade ein digitales Abspielgerät installiert hat. Ansonsten wäre ein Austausch der Filme zwischen den Häusern nicht möglich gewesen. Der Besucher des 130 Plätze umfassenden Hauses profitiert von einer besseren Projektion und Lautsprecheranlage. Mit etwa 70 Prozent beteiligt sich der Staatsminister für Kultur an der Investition, die über 50000 Euro beträgt.

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