Comic als Parodie Der Asterix, der keiner ist

Mit seiner Parodie auf die berühmten Gallier begab sich Comicautor Lewis Trondheim auf glattes Eis, doch sein Mut hat sich gelohnt.
21.09.2022, 05:00
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Von Birgit Holzer

Ein kleines Dorf in Gallien mit unbeugsamen, aber liebenswerten Bewohnern. Ein Druide lebt hier, ein Barde und auch ein kugelrunder Koloss, der ständig ans Essen denkt und nur allzu gerne einen Schluck von dem Zaubertrank nehmen würde, in den er als Kind gefallen ist. Im Wald tummeln sich Römer, die vergeblich versuchen, die gallischen Widerständler zu überfallen. Um Missverständnissen vorzugreifen, klebt ein Aufkleber auf dem Buch. „Das ist kein Asterix-Album“ steht darauf, gemäß dem Motto des surrealistischen Malers René Magritte. „Dies ist keine Pfeife“, schrieb dieser unter das Bild einer Pfeife. Dass es sich in der Tat nicht um einen Original-Asterix-Comicband handelt, darauf gibt es mehrere Hinweise. So hat die Hauptfigur seltsam vorstehende Zähne, lange Löffel-Ohren, Schuhgröße 88 – und auch für ihn ist die Kluft des mutigen Helden an seinem Leib neu. Es handelt sich um Herrn Hase, der sich aus der heutigen Zeit mit einer Maschine in das Asterix-Universum um 50 vor Christus katapultiert hat. Und bei dem Buch „Zum Teutates!“ um den sechsten Band der Serie „Die neuen Abenteuer von Herrn Hase“ des französischen Comic-Autors Lewis Trondheim, der nun in deutscher Sprache erschienen ist.

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