Kommentar über die Lange Nacht der Museen Der richtige Weg

Bremen steht gut da mit seiner Langen Nacht der Museen, die Nachfrage übertrifft vergleichbare Aktionen in großen deutschen Metropolen. Bremen befindet sich auf dem richtigen Weg, sagt Alexandra Knief
03.06.2018, 16:48
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Der richtige Weg
Von Alexandra Knief

Bunt und abwechslungsreich war das Programm der Langen Nacht der Bremer Museen, bei der 25 Einrichtungen zusammen knapp 22.400 Besuche zählten – mehr als im vergangenen Jahr. Die wachsende Nachfrage spricht für die Qualität der Bremer Veranstaltung. In Hamburg zum Beispiel müssen die Veranstalter seit 2016 jährlich rund 2000 Besucher weniger in Kauf nehmen, und auch in Berlin ist die Anzahl der Museumsgänger in Relation zur Größe des Angebotes mit über 80 Museen geringer als in Bremen.

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Die Stadt kann stolz auf ihre vielfältige Museumslandschaft sein. Veranstaltungen wie die Lange Nacht helfen dabei, dass das nicht in Vergessenheit gerät. In der heutigen Zeit ist es für Museen immer wichtiger, neues Publikum für ihre Inhalte zu interessieren. Offene Türen sind da genau der richtige Weg. Sie nehmen – finanzielle wie kulturelle – Berührungsängste, locken mit zusätzlichen Angeboten und Events. Sie holen Touristen in die Stadt und geben auch Bremern die Möglichkeit, neue Seiten ihrer Heimat kennenzulernen. Bremen steht im Vergleich mit anderen Orten nicht immer gut da. In diesem Fall hat die Stadt aber alles richtig gemacht.

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