Auszeichnung Deutscher Schauspielpreis künftig geschlechterübergreifend

Die Berlinale zeichnet die schauspielerische Leistung nicht mehr getrennt nach Geschlechtern aus. Auch beim Deutschen Schauspielpreis soll es künftig nicht mehr um Genderzugehörigkeit gehen.
25.01.2022, 16:39
Lesedauer: 1 Min
Zur Merkliste
Von dpa

Berlin (dpa) - Der Deutsche Schauspielpreis entscheidet künftig bei den Auszeichnungen nicht mehr zwischen Männern und Frauen.

„Schauspieler*innen sind vielfältig, leben von Vielfalt und sollen nicht aufgrund ihrer Genderzugehörigkeit von der Möglichkeit ausgeschlossen sein, nominiert zu werden“, teilte der Bundesverband Schauspiel als Veranstalter mit. Dennoch werde keines der Geschlechter fürchten müssen, weniger Chancen auf eine Nominierung zu haben. Der Kreis der Nominierten und Preisträger werde erweitert. Der Verband trage damit dem Bedürfnis seiner Mitglieder Rechnung.

Eine ähnliche Änderung hatte es zuvor bei der Berlinale gegeben. Als eines der ersten großen Filmfestivals zeichnet sie die schauspielerische Leistung nicht mehr getrennt nach Geschlecht aus.

Neu ist die Kategorie „Duo“

Eine weitere Neuheit beim Deutschen Schauspielpreis ist die Kategorie „Duo“: Mit diesem Preis soll die Bedeutung hervorgehoben werden, die das Spiel miteinander hat. Einige Sparten werden umbenannt. „Wir wollen nicht die besten, sondern die inspirierendsten Kolleg*innen feiern“, erklärte Hans-Werner Meyer, Vorstandsmitglied des Bundesverbands, zu der Neuaufstellung.

Der 2006 gegründete Verband hat nach eigenen Angaben 3800 Mitglieder aus der Film-, Fernseh- und Theaterlandschaft. Die Verleihung des Deutschen Schauspielpreises findet seit 2012 jährlich in Berlin statt, in diesem Jahr ist sie am 9. September geplant.

© dpa-infocom, dpa:220125-99-845408/3

Jetzt sichern: Wir schenken Ihnen 1 Monat WK+!
Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Einwilligung und Werberichtlinie

Ich erkläre mich damit einverstanden, dass die von mir angegebenen Daten dazu genutzt werden, regelmäßig per E-Mail redaktionelle Inhalte des WESER-KURIER seitens der Chefredaktion zu erhalten. Die Daten werden nicht an Dritte weitergegeben. Ich kann diese Einwilligung jederzeit formlos mit Wirkung für die Zukunft widerrufen, z.B. per E-Mail an widerruf@weser-kurier.de.
Weitere Informationen nach Art. 13 finden Sie unter https://www.weser-kurier.de/datenschutz

Schließen

Das Beste mit WK+