Weltkulturerbe Deutschland wieder im Weltkulturerbe-Komitee

Paris. Erstmals seit 14 Jahren ist Deutschland wieder im Weltkulturerbe-Komitee der Unesco vertreten. Es wurde am Montag in Paris am Sitz der UN-Organisation für Bildung, Wissenschaft und Kultur im ersten Wahlgang mit 105 Stimmen gewählt.
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Paris. Erstmals seit 14 Jahren ist Deutschland wieder im Weltkulturerbe-Komitee der Unesco vertreten. Es wurde am Montag in Paris am Sitz der UN-Organisation für Bildung, Wissenschaft und Kultur im ersten Wahlgang mit 105 Stimmen gewählt.

Insgesamt hatte Deutschland unter den Ländern mit Weltkulturerbe-Stätten für acht neu zu besetzende Sitze 22 Mitbewerber. "Dieses Ergebnis stimmt mich sehr glücklich, da es nach der Abstimmung vom Montag ja auch Zweifler gab", sagte die Staatsministerin im Auswärtigen Amt, Cornelia Pieper, im Anschluss.

Sie bezog sich damit auf die positive Abstimmung über die Aufnahme der Palästinenser in die Unesco vor einer Woche, bei der Deutschland als einer von nur wenigen Staaten dagegen gestimmt hatte. Pieper, die am jüngsten Wahlgang teilgenommen hatte, wertete den Erfolg als Beleg dafür, dass die andere politische Einschätzung bei der Palästinenser-Abstimmung für Deutschland nicht schädlich war.

Bei der Wahl wurden turnusmäßig für die Periode 2011 bis 2015 acht Sitze neu besetzt. Zusätzlich gab es neu einen Platz für ein Land, das noch keine Welterbestätten hat. Er ging an Katar.

Das Komitee erstellt regelmäßig eine Liste des weltweiten Kulturerbes. Darauf werden einzelne Denkmäler, historische Städte und Landschaften gesetzt, wenn diese von so außergewöhnlichem Wert sind, dass für ihren Schutz die ganze Menschheit verantwortlich sein sollte und nicht nur ein Staat. Die Länder, in denen das jeweilige Weltkulturerbe liegt, sind zur Erhaltung der Denkmäler verpflichtet. (dpa)

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