Hamed Abdel-Samad im Presse-Club

Diskussion mit Islam-Kritiker

Bremen (mic). Der deutsch-ägyptische Schriftsteller Hamad Abdel-Samad wird am 2. Juli im Bremer Presseclub sein Buch „Der islamische Faschismus“ vorstellen.
22.06.2014, 00:00
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Diskussion mit Islam-Kritiker
Von Ralf Michel

Der deutsch-ägyptische Schriftsteller Hamad Abdel-Samad wird am 2. Juli im Bremer Presseclub sein Buch „Der islamische Faschismus“ vorstellen. Auf Einladung der Friedrich-Naumann-Stiftung und der Liberalen Gesellschaft Bremen wird Abdel-Samad in einem Vortrag seine Kritik am radikalen Islam erläutern und sich einer Diskussion mit Alexander Flores, Professor für Wirtschaftsarabistik, stellen. Flores, Autor des Buches „Zivilisation oder Barbarei? Der Islam im historischen Kontext“ hält einige der Thesen Abdel-Samads mit Blick auf die geschichtlichen Realitäten für fragwürdig, heißt es in der Presseankündigung.

Hamed Abdel-Samad ist Sohn eines ägyptischen Imams. Er lebt seit 1995 in Deutschland. Wegen seiner islamkritischen Bücher („Mein Abschied vom Himmel“, „Der Untergang der islamischen Welt“) gab es in Ägypten mehrfach öffentliche Mordaufrufe gegen ihn. Professor Alexander Flores lehrt seit 1995 Wirtschaftsarabistik an der Hochschule Bremen. Seine Forschungsschwerpunkte sind die Neuere Geschichte des arabischen Raumes, besonders des Palästinakonflikts, die sozialen Bewegungen in der arabischen Welt sowie Islam und Säkularismus.

Die Veranstaltung im Presse-Club am Mittwoch, 2. Juli, beginnt um 19 Uhr. Sie ist kostenfrei für alle Interessierten. Aus Sicherheitsgründen wird der Einlass allerdings nur nach vorheriger Anmeldung gewährt (telefonisch unter 05 11 / 169 99 70 oder per E-Mail an hannover@freiheit.org). Am Einlass werden die Personalausweise kontrolliert.

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