Medienwelt „Drinnies“ sind mit dabei: Deutscher Podcast Preis verliehen

„Und, welchen Podcast hörst du momentan so?“ Diese Frage geht gerade eigentlich immer. Wer noch ein paar Tipps sucht, findet hier die Gewinnerinnen und Gewinner des Deutschen Podcast Preises.
24.06.2022, 00:22
Lesedauer: 1 Min
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Von dpa

Beim Deutschen Podcast Preis haben sowohl die „Drinnies“ als auch die Produktion „Cui Bono: WTF happened to Ken Jebsen?“ gleich zwei Auszeichnungen gewonnen. Die Entscheidungen wurden am Donnerstagabend in Berlin bekanntgegeben.

In „Drinnies“ sprechen Giulia Becker und Chris Sommer über das Leben introvertierter Menschen. Sie gewannen in den Kategorien bestes Talkteam und bester Independent Podcast. Von einem Kölner Dachboden aus sammeln sie beispielsweise Tipps („Drinsider“) oder stellen in einer der Rubriken den „Snack der Woche“ vor.

„Cui Bono“ wurde als beste journalistische Leistung und beste Produktion geehrt. Das Team taucht mit seiner Recherche in die Welt der Verschwörungserzählungen und in die Geschichte des früheren Radiomoderators Jebsen ein. Der Podcast hat parallel auch einen Grimme Online Award gewonnen.

Die Brüder Bill und Tom Kaulitz („Tokio Hotel“) waren beim Podcastpreis mit „Kaulitz Hills - Senf aus Hollywood“ erfolgreich, nahmen den Preis als beste Newcomer aber nicht persönlich entgegen. Die Zwillinge sprechen darin über ihr Leben.

Der Deutsche Podcast Preis wird von mehreren Akteuren aus der Branche getragen und wurde zum dritten Mal verliehen. In der Kategorie bestes Skript setzte sich „Wild Wild Web - Staffel 1: Die Kim Dotcom Story“ durch. Der Podcast „11 Leben - Die Welt von Uli Hoeneß“ wurde für das beste Interview ausgezeichnet.

Neben den Jurypreisen wurden auch Publikumspreise in mehreren Kategorien verliehen. Die Gewinner waren „Wall Street mit Markus Koch“ (Nachrichten & Politik), „Hobbylos“ (Comedy), „Der Kids.Doc - Mehr Gesundheit für dein Kind“ (Wissen) und „Samira & Serkan in Paradise - Das Nachspiel“ (Lifestyle).

In den vergangenen Jahren sind viele neue Podcasts entstanden. Ist der Boom bald vorbei? Werden es zu viele Podcasts? Micky Beisenherz sieht das nicht so. Er moderierte den Abend zusammen mit Aminata Belli und betreibt selbst mehrere Podcasts.

Aus Sicht eines Podcastenden sei es schon so, dass man denke: „Jetzt ist mal Feierabend - wer soll denn noch alles podcasten?“, sagte er am Rande der Verleihung. Es höre aber erst jeder Dritte, jede Dritte Podcasts. Da gehe noch einiges. Das Angebot wird sich seiner Ansicht nach noch mehr diversifizieren. „Es wird noch viel mehr Fachbereiche geben.“ Podcast werde als Medium bleiben.

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