Vom einfachen Zelt bis zur Luxushütte

Diese Schlafmöglichkeiten gibt es auf dem Deichbrand-Festival

Wer lange feiert, der muss zwischendurch auch mal schlafen. Wir geben einen Überblick der verschiedenen Schlafmöglichkeiten auf dem Deichbrand-Festival.
04.07.2019, 18:21
Lesedauer: 4 Min
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Von Sebastian Behrens
Diese Schlafmöglichkeiten gibt es auf dem Deichbrand-Festival

Bevor es zum Feiern auf das Infield geht, zieht es die meisten Besucher zunächst mit ihrem Gepäck zum Campingplatz.

Mohssen Assanimoghaddam /dpa

Wer das viertägige Deichbrand-Festival vom 18. bis 21. Juli durchstehen möchte, braucht zwischendurch auch mal eine kurze Pause. Da ist es praktisch, dass rund um das Festivalgelände Campingplätze zur Verfügung stehen. Hier kann man sich kurz entspannen, etwas essen, sich waschen und nach dem letzten Konzert des Tages ein paar Stunden Schlaf bekommen.

Doch Camping ist nicht gleich Camping. Wir geben einen Überblick der verschiedenen Übernachtungsmöglichkeiten.

Regular Camping

Der normale Zeltplatz heißt Regular Camp. Hier können Zelte aufgestellt werden, auch Pavillions sind erlaubt (maximal 3x3 Meter). Dies gilt für Gruppen bis zehn Personen, größere Gruppen dürfen weitere Pavillons aufstellen.

Im Camp gibt es kostenlose Duschmöglichkeiten mit Warmwasser. Smartphones und andere technische Geräte kann man an sogenannten Safeboxen aufladen – das Mitbringen von Generatoren ist untersagt. Verboten sind auch Glasflaschen, offenes Feuer, Waffen und Pyrotechnik. Grillen ist gestattet, sofern man auf flüssige Grillanzünder und Gaskocher mit Kartuschen über 250 Gramm Gasgewicht verzichtet. Für medizinische Notfällen sind immer Sanitäter in der Nähe.

Das Regular Camp öffnet am Donnerstag, 18. Juli, um 12 Uhr und schließt am Montag, 22. Juli, um 12 Uhr. Wer sein Ticket mit der Frühanreise gebucht hat, der darf sein Camp bereits ab Mittwoch, 17. Juli, um 15 Uhr aufbauen.

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Green Camping

Wer alle Annehmlichkeiten des Regular Campings genießen möchte, jedoch besonderen Wert auf Umweltschutz, Ruhe und Entspannung legt, der ist im Green Camp am besten aufgehoben.

Hier gelten nämlich die Grundsätze: Lärm und Müll vermeiden und Rücksicht nehmen. Die Lautstärke soll so gering wie möglich gehalten werden – Gespräche und Musik sind aber natürlich nicht verboten. Im Green Camp stehen viele Müllbehälter zur Verfügung, damit der Müll nicht in der Natur landet.

Wer sein Zelt auf dem Green Camp aufschlagen möchte, der muss sich vorher auf der Homepage des Deichbrand-Festivals dafür anmelden. Die Bestätigungsmail sollte man am besten ausdrucken oder abspeichern.

Das Green Camp öffnet am Donnerstag und schließt am Montag jeweils um 12 Uhr. Auch hier ist die Frühanreise ab Mittwoch möglich.

Womo Camping

Wer im oder am eigenen Fahrzeug, egal ob Wohnmobil, Auto oder Motorrad, übernachten möchte, der kann dies in den Womo Camps tun.

Zur Verfügung steht hierfür das Womo Watt Camp. Für 222 Euro bekommt man neben den Stellplätzen für das Fahrzeug auch Zugang zur Stromversorgung in maximal 50 Meter Entfernung. Gestattet sind ein Zelt oder Pavillon, aber keine größeren Anbauten.

Die Plaketten für das Campen auf dem Womo Watt gibt es nur noch an der Tageskasse. Es gibt zudem keine Frühanreise, es gelten die regulären Festival-Öffnungszeiten von Donnerstag bis Montag ab jeweils 12 Uhr. Das Womo Regular sowie das umweltbewusste Womo Green Camping sind bereits ausverkauft.

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Comfort Village

Wer es etwas komfortabler haben möchte, der kann sich eine Übernachtungsmöglichkeit im Comfort Village, etwas abseits des Festivalgeländes, buchen. Hier stehen neben exklusiven Sanitäranlagen mit Duschen und Spültoiletten auch ein Kiosk mit kostenlosem WLAN-Hotspot zur Verfügung. Parkplätze befinden sich in der näheren Umgebung, das Festivalgelände ist etwa 1,2 Kilometer entfernt und über einen Fußweg erreichbar. Alternativ steht ein Shuttleservice zur Verfügung. Vor Ort ist eine Kaution von 150 Euro zu leisten.

Im Schrebergarten erhält man für 449 Euro Zugang zu einem 70 Quadratmeter großen Campingareal für bis zu zehn Personen. Diese Fläche steht zur freien Nutzung zur Verfügung – eine Hütte ist nicht vorhanden. Pro Schrebergarten sind mehrere Fahrzeuge zugelassen. Es gibt einen Stromanschluss in maximal 50 Meter Entfernung.

Das Little Tipi mit sieben Quadratmeter für bis zu zwei Personen gibt es für 329 Euro. Es ist mit jeweils zwei Isomatten, Schlafsäcken und Kissen ausgestattet und hat einen eigenen Stromanschluss.

Mit 12,6 Quadratmetern bietet das Wigwam bis zu vier Personen Platz. Es ist mit bis zu vier Campingliegen, einem kleinen Tisch, einer Lampe und einem Stromanschluss ausgestattet. Das Wigwam lässt sich für 499 Euro buchen.

Bis zu zwei Personen können es sich auf 12,6 Quadratmetern im Wigwam-Deluxe bequem machen. Möbliert mit Cardboard-Betten mit Matratze und Bettzeug, Tisch, Lampe, Teppich, Kleiderschrank, Spiegel und Stromanschluss, ist es die am besten ausgestattete, aber mit 529 Euro zugleich die teuerste Schlafmöglichkeit auf dem Deichbrand-Festival. Um auf dem Deichbrand zu campen, braucht man ein Kombiticket für das gesamte Festival.

Die Übernachtungsoptionen im Iglu, der Holzhütte oder im Tipi sind bereits ausverkauft.

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Rent’a’Tent

Wer ohne eigenes Zelt zum Deichbrand-Festival reist, kann sich im Vorfeld ein Zelt im Bereich des Green-Camps reservieren. Bei der Ankunft ist dies bereits aufgebaut. Es lassen sich Zelte für eine, zwei, vier oder sechs Personen buchen. Auch Zubehör wie Sonnensegel, Schlafsack, Luftmatratze oder Campingstuhl lassen sich dazu buchen. Die Frühanreise ist möglich. Vor Ort ist eine materialabhängige Kaution für jedes Mietobjekt zu entrichten.

Special Needs Camp

Auch barrierefreies campen ist auf dem Deichbrand-Festival möglich. Die Campingfläche befindet sich in besonderer Nähe zu den Bühnen. Hier gibt es auch barrierefreie Sanitäreinrichtungen und Ansprechpartnern vor Ort. Wer einen Schwerbehindertenausweis vorweisen kann, kann sein Fahrzeug kostenlos mitnehmen. Auch bis zu vier Freunde können mitgenommen werden.

Wer das Special Needs Camp nutzen möchte, meldet sich über ein Formular auf der Homepage bis zum 15. Juli an. Die erste Anlaufstelle während der Anreise ist der Checkpoint Crew/Partner im Gebäude der freiwilligen Feuerwehr in der Pickerstraße 74 in Wanhöden – dort gibt es das Festivalbändchen, den Carpass und ein extra Bändchen für die Podeste vor den Bühnen.

Alle weiteren Informationen zum Special Needs Camp gibt es auf der Homepage des Deichbrand-Festivals.

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