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Hurricane-Festival 2018: Diese Bands solltet Ihr nicht verpassen

Rock, Pop, Hip-Hop, Indie oder Emocore: Auf dem Hurricane Festival wird musikalisch einiges geboten. Ob große Stadionband oder Geheimtipp. Wir stellen 15 Bands vor, die Ihr nicht verpassen dürft.
19.06.2018, 18:00
Lesedauer: 5 Min
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Hurricane-Festival 2018: Diese Bands solltet Ihr nicht verpassen
Von Sarah Haferkamp
Hurricane-Festival 2018: Diese Bands solltet Ihr nicht verpassen

Wanda

Wo die Wiener sind, da ist die Ekstase. Keine andere Band passt besser zu einem Festival als Wanda, deren mitunter schon groteske Rock’n’Roll-Show wie gemacht ist fürs massenhafte Durchdrehen. Wer sich inhaltlich vorzugsweise mit Schnaps, Sex und Amore beschäftigt, kann so falsch nicht liegen. Und der Ruf nach „Bologna“ klingt aus zehntausend Kehlen eben noch ein bisschen besser als sowieso schon. (Lars Fischer)

Lars Fischer

Rock, Pop, Hip-Hop, Indie oder Emocore: Auf dem Hurricane Festival wird musikalisch einiges geboten. Ob große Stadionband oder Geheimtipp. Wir stellen 15 Bands vor, die Ihr nicht verpassen dürft.

Wanda spielen am Sonntag um 16.15 Uhr auf der Blue Stage.

Donots 
 Staubiger Moshpit, crowdsurfender Sänger, schwitzende Massen - die Donots aus Ibbenbüren wissen, wie und was sie bei Festivals abliefern müssen. Wohl keine Band versteht es so gut, mit dem Publikum zu interagieren. Ob die alten englischen Songs oder die neuen auf deutsch - Pogo, Bier und Punkrock geht dabei immer. (Pascal Faltermann)

Donots

Staubiger Moshpit, crowdsurfender Sänger, schwitzende Massen - die Donots aus Ibbenbüren wissen, wie und was sie bei Festivals abliefern müssen. Wohl keine Band versteht es so gut, mit dem Publikum zu interagieren. Ob die alten englischen Songs oder die neuen auf deutsch - Pogo, Bier und Punkrock geht dabei immer. (Pascal Faltermann)

Foto: Pascal Faltermann

Die Donots spielen am Freitag um 17.15 Uhr auf der Green Stage.

Deap Valley - Australian Promo Tour

Deap Vally

Richtiger Schweine-Rock'n'Roll ist tot? Nö! Zumindest nicht, wenn das Frauen-Duo Deap Vally auf der Bühne steht und dem Publikum bluesgetränkten Rock um die Ohren knallt. Gute, feministische Texte gibt's obendrauf. Passt. (Sarah Haferkamp)

Foto: dpa

Deap Vally spielen am Samstag um 14.30 Uhr auf der White Stage.

London Grammar 
 Introvertierte Bands funktionieren nicht auf einem riesigen Festival? Irrtum, London Grammar haben bereits vor vier Jahren beim Hurricane des Gegenteil bewiesen. Jetzt sind Hannah Reid und ihre beiden Mitstreiter zurück, im Gepäck das noch betörendere zweite Album „Truth is a beautiful thing“. (Lars Fischer)

London Grammar

Introvertierte Bands funktionieren nicht auf einem riesigen Festival? Irrtum, London Grammar haben bereits vor vier Jahren beim Hurricane des Gegenteil bewiesen. Jetzt sind Hannah Reid und ihre beiden Mitstreiter zurück, im Gepäck das noch betörendere zweite Album „Truth is a beautiful thing“. (Lars Fischer)

Foto: Lars Fischer

London Grammar spielen am Freitag um 20.45 Uhr auf der Blue Stage.

Johnossi  
 Die schwedischen Indierocker haben sich schon mehrfach neu erfunden, aber mit „Into the wild“ haben sie einen Song, zu dem man problemlos vom Småland bis zum Polarkreis und zurück reisen kann. Oder famose Momente zur besten Hurricane-Zeit verbringen kann. Wann ist eigentlich noch mal Deutschland gegen Schweden? (Lars Fischer)

Johnossi

Die schwedischen Indierocker haben sich schon mehrfach neu erfunden, aber mit „Into the wild“ haben sie einen Song, zu dem man problemlos vom Småland bis zum Polarkreis und zurück reisen kann. Oder famose Momente zur besten Hurricane-Zeit verbringen kann. Wann ist eigentlich noch mal Deutschland gegen Schweden? (Lars Fischer)

Foto: Lars Fischer

Johnossi spielen am Samstag um 20.15 Uhr auf der Red Stage.

Beginner  
 "Was los Digga ahnma" - Jan „Eizi Eiz“ Eißfeldt (aka Jan Delay, Foto), Dennis „Den­yo“ Lisk und DJ Mad haben als Beginner den Rap mehrfach geprägt. Früher waren es Songs wie „Füchse“, „Hammerhart“ oder „Geht was“, die die deutsche Rapwelt veränderten. 2016 packten sie mit dem Album „Advanced Chemistry“ Hamburg wieder auf die Hip-Hop-Karte. Hammertypen, Hammerflow, Hammersprüche. (Pascal Faltermann)

Beginner

"Was los Digga ahnma" - Jan „Eizi Eiz“ Eißfeldt (aka Jan Delay, Foto), Dennis „Den­yo“ Lisk und DJ Mad haben als Beginner den Rap mehrfach geprägt. Früher waren es Songs wie „Füchse“, „Hammerhart“ oder „Geht was“, die die deutsche Rapwelt veränderten. 2016 packten sie mit dem Album „Advanced Chemistry“ Hamburg wieder auf die Hip-Hop-Karte. Hammertypen, Hammerflow, Hammersprüche. (Pascal Faltermann)

Foto: Pascal Faltermann

Die Beginner spielen am Samstag um 23.30 Uhr auf der Blue Stage.

Benjamin Clementine  
 Melancholie und Festival- passt das zusammen? Ja, definitv ja. Wenn Benjamin Clementine am Klavier sitzt und mit seiner unfassbar kraftvollen Stimme singt, dann macht das was mit einem. Nur was, das spürt der Zuschauer gar nicht so genau. Perfekt zum Runterkommen und Träumen in der warmen Abendsonne. (Sarah Haferkamp)

Benjamin Clementine

Melancholie und Festival- passt das zusammen? Ja, definitv ja. Wenn Benjamin Clementine am Klavier sitzt und mit seiner unfassbar kraftvollen Stimme singt, dann macht das was mit einem. Nur was, das spürt der Zuschauer gar nicht so genau. Perfekt zum Runterkommen und Träumen in der warmen Abendsonne. (Sarah Haferkamp)

Foto: FR

Benjamin Clementine spielt am Samstag um 19.30 Uhr auf der White Stage.

Pennywise 
 Die US-amerikanische Melodic-Hardcore-Band Pennywise hat diese eine Hymne - die „Bro Hymn“. So ziemlich jeder Rock-Punk-Hardcore- oder Irgendwas-mit-Gitarre-Hörer kennt den Song und reckt die Faust in die Höhe, wenn er gespielt wird. Die Band um Sänger Jim Lindberg hat in den vergangenen 26 Jahren aber auch Millionen Platten verkauft, den Underdog-Charakter behalten und bekommt jeden Pit in Bewegung. (Pascal Faltermann)

Pennywise

Die US-amerikanische Melodic-Hardcore-Band Pennywise hat diese eine Hymne - die „Bro Hymn“. So ziemlich jeder Rock-Punk-Hardcore- oder Irgendwas-mit-Gitarre-Hörer kennt den Song und reckt die Faust in die Höhe, wenn er gespielt wird. Die Band um Sänger Jim Lindberg hat in den vergangenen 26 Jahren aber auch Millionen Platten verkauft, den Underdog-Charakter behalten und bekommt jeden Pit in Bewegung. (Pascal Faltermann)

Foto: FR

Pennywise spielen am Freitag um 23.30 Uhr auf der Red Stage.

Talco  
 Relativ frühes Aufstehen wird am Sonntag mit einer gehörigen Portion Skapunk belohnt. Die Venezianer von Talco haben von Tuten und Blasen eine Menge Ahnung und pusten mit ihrem Auftritt sicher so manche Müdigkeit aus den Knochen. Und wer schon immer mal wieder mit guten Freunden das alte Partisanenlied „Bella ciao“ grölen wollte, der ist bei ihnen immer an der richtigen Adresse. (Lars Fischer)

Talco

Relativ frühes Aufstehen wird am Sonntag mit einer gehörigen Portion Skapunk belohnt. Die Venezianer von Talco haben von Tuten und Blasen eine Menge Ahnung und pusten mit ihrem Auftritt sicher so manche Müdigkeit aus den Knochen. Und wer schon immer mal wieder mit guten Freunden das alte Partisanenlied „Bella ciao“ grölen wollte, der ist bei ihnen immer an der richtigen Adresse. (Lars Fischer)

Foto: Lars Fischer

Talco spielen am Sonntag um 14 Uhr auf der Green Stage.

Kraftklub  
 Okay, diese Band ist kein Geheimtipp, im Gegenteil. Sicherheitshalber wollte ich an dieser Stelle trotzdem noch mal darauf hinweisen. Wer weiß schon, ob die Chemnitzer nicht doch noch an dem einen oder anderen vorbeigegangen sind. Denn dass diese Band einen Abriss erster Güte veranstalten wird, ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Und wenn wir mal ehrlich sind, darum geht es doch auf einem Festival. (Sarah Haferkamp)

Kraftklub

Okay, diese Band ist kein Geheimtipp, im Gegenteil. Sicherheitshalber wollte ich an dieser Stelle trotzdem noch mal darauf hinweisen. Wer weiß schon, ob die Chemnitzer nicht doch noch an dem einen oder anderen vorbeigegangen sind. Denn dass diese Band einen Abriss erster Güte veranstalten wird, ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Und wenn wir mal ehrlich sind, darum geht es doch auf einem Festival. (Sarah Haferkamp)

Foto: Philipp Adsome

Kraftklub spielen am Sonntag um 20.15 Uhr auf der Green Stage.

Biffy Clyro mit Sänger Simon Neil treten am Samstag auf der Green Stage beim Hurricane-Festival auf.

Biffy Clyro

Man muss die Songs von Biffy Clyro nicht kennen, die Musik nicht mögen, die Stimme nicht als wohlklingend empfinden. Nein, diese Band muss man Live gesehen haben. Mit aufwühlender Energie, brachialen, unvorhersehbaren Gitarrenriffs aber auch mit herrlichen Melodien überfahren die Schotten ihr Publikum. (Pascal Faltermann)

Foto: Pascal Faltermann

Biffy Clyro spielen am Samstag um 21.15 Uhr auf der Green Stage.

Red City Radio 
 Rau und unaufhaltsam prügelt Garrett Dale (Foto), Sänger der Band Red City Radio, dem Hörer seine Stimme ins Ohr. Tempogetrieben, melodisch, schnell, abwechslungsreich und voller Ideen sind die Songs des aus Oklahoma City stammenden Quartetts, das über das Bremer Label Gunner Records sein Platten veröffentlicht. Die Hymnendichte der Herren ist riesig. (Pascal Faltermann)

Red City Radio

Rau und unaufhaltsam prügelt Garrett Dale (Foto), Sänger der Band Red City Radio, dem Hörer seine Stimme ins Ohr. Tempogetrieben, melodisch, schnell, abwechslungsreich und voller Ideen sind die Songs des aus Oklahoma City stammenden Quartetts, das über das Bremer Label Gunner Records sein Platten veröffentlicht. Die Hymnendichte der Herren ist riesig. (Pascal Faltermann)

Foto: Pascal Faltermann

Red City Radio spielen am Freitag um 15.15 Uhr auf der Red Stage.

Arctic Monkeys  
 Sicher kann man am Sonntag schon ein bisschen eher nach Hause fahren, in der Hoffnung, dem Stau ein Schnippchen zu schlagen. Aber man läuft Gefahr, eine grandiose Show zu verpassen. Die Arctic Monkeys setzen den Schlusspunkt unter das diesjährige Festival. Ihr gerade veröffentlichtes Album „Tranquility Base Hotel & Casino“ ist ein extrem mutiges und vielschichtiges Werk – beste Voraussetzungen also, dass die Band das Hurricane stilecht zu Ende bringt. (Lars Fischer)

Arctic Monkeys

Sicher kann man am Sonntag schon ein bisschen eher nach Hause fahren, in der Hoffnung, dem Stau ein Schnippchen zu schlagen. Aber man läuft Gefahr, eine grandiose Show zu verpassen. Die Arctic Monkeys setzen den Schlusspunkt unter das diesjährige Festival. Ihr gerade veröffentlichtes Album „Tranquility Base Hotel & Casino“ ist ein extrem mutiges und vielschichtiges Werk – beste Voraussetzungen also, dass die Band das Hurricane stilecht zu Ende bringt. (Lars Fischer)

Foto: Lars Fischer

Die Arctic Monkeys spielen am Sonntag um 22.30 Uhr auf der Green Stage.

Fjørt 
 Um eines vorwegzunehmen: Mit Fjørt auf dem Festival gibt es keinen skandinavischen Indie-Rock. Bei den Aachenern trifft melancholische Punk-Poesie auf Post-Hardcore-Klänge. Absolut festivaltauglich und für Liebhaber von Bands wie Turbostaat oder Captain Planet ein Pflichttermin. (Sarah Haferkamp)

Fjørt

Um eines vorwegzunehmen: Mit Fjørt auf dem Festival gibt es keinen skandinavischen Indie-Rock. Bei den Aachenern trifft melancholische Punk-Poesie auf Post-Hardcore-Klänge. Absolut festivaltauglich und für Liebhaber von Bands wie Turbostaat oder Captain Planet ein Pflichttermin. (Sarah Haferkamp)

Foto: Andreas Hornoff

Fjørt spielen am Freitag um 18.30 Uhr auf der Red Stage.

Lollapalooza 2017

Bonaparte

Trashig und punkig rangieren Bonaparte irgendwo zwischen sozialkritisch und völlig gaga. Mastermind Kaiser reist mit einem bunten Haufen Musiker und Tänzer an und sorgt für Spaß und Tanz. Mehr muss gar nicht sein. (Sarah Haferkamp)

Foto: dpa

Bonaparte spielen am Samstag um 21.45 Uhr auf der Red Stage.

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