Informationen für Festivalbesucher Tipps für die Abreise vom Hurricane

Das Hurricane 2018 ist vorbei und nun steht die Heimreise an? Hier gibt es alle Informationen zur Abreise.
23.06.2018, 14:00
Lesedauer: 4 Min
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Tipps für die Abreise vom Hurricane
Von Alice Echtermann

Einige Besucher reisen bereits am Sonntagnachmittag vom Hurricane Festival ab, spätestens am Abend nach den letzten Konzerten jedoch beginnt die große Abreisewelle. Wir haben alle wichtigen Informationen zur Abreise hier gesammelt.

Abreise mit dem Auto

Das Wetter auf dem Hurricane war in diesem Jahr wieder typisch für dieses Festival - also ziemlich verregnet. Entsprechend schlammig sind Wege und Parkplätze. Bei der Abreise kann das für die Besucher zum großen Ärgernis werden, wenn ihr Wagen im Matsch feststeckt. Die Veranstalter bieten daher die Möglichkeit an, das Auto kostenlos mit einem Trecker aus dem Schlamm zu ziehen. Das gibt es zu beachten:

  • Zuerst alle anderen Mittel und Wege versuchen, das Auto selbst zu befreien
  • Der Trecker-Service hilft nur bei Tageslicht, also vor abends 22 Uhr und ab morgens 5 Uhr.
  • Wendet euch an die Fahrer mit den gelb-schwarzen Westen und nummerierten Fahrzeugen.
  • Bereitet einen Haken am Auto vor und macht auf euch aufmerksam.
  • Habt Geduld.

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Die Zahl der Treckerfahrer werde der Nachfrage angepasst, teilen die Veranstalter mit. Sie weisen zudem darauf hin, die Autos nicht am Straßenrand zu parken, um Rettungwege nicht zu versperren. Die Polizei kontrolliert wie in jedem Jahr die Abreisewege - aber nicht nur deshalb sollte es selbstverständlich sein, dass nur nüchtern gefahren wird.

Die Verkehrslage

Gute Nerven braucht ihr nicht nur bei der Abreise, sondern am Montagmorgen auch auf der A1 Richtung Osnabrück. Zwischen Oyten und der Anschlussstelle Bremen-Arsten staut es sich am Morgen auf elf Kilometer. Der ADAC rechnet mit rund 40 Minuten Zeitverlust. Wer jedoch Richtung Norden auf der A1 will, hat freie Fahrt. Ziemlich frei ist am Montagmorgen auch die A7 in beiden Richtungen. Einzig zwischen Hamburg-Heimfeld und Hamburg-Waltershof stockt sich am Morgen der Verkehr auf fünf Kilometer. Auch die A27 vermeldet am Morgen keine relevanten Staus.

Abreise mit dem Zug

Zug nach Hamburg:

Der erste Zug fährt am Montag um 4.14 Uhr (Metronom bis Hamburg-Harburg) und danach um 4.35 Uhr, 5.10 Uhr, 5.35 Uhr usw. (Metronom bis Hamburg Hauptbahnhof).

Zug nach Bremen:

Der nächste Direktzug fährt am Montagmorgen um 5.47 Uhr.

Alle Abfahrtszeiten findet man auf der Webseite der Deutschen Bahn .

Weitere Informationen der Veranstalter

Kurzfristige Informationen verbreiten die Veranstalter auf dem Sender Beck's CampFM auf der Frequenz 92,7 Mhz und in der Hurricane-App. Der Radiosender sendet noch bis Montag 12 Uhr.

Abbau und dann ab aufs Gelände?

Viele bauen bereits am Sonntagvormittag ihre Zelte ab und verstauen das Gepäck im Auto, bevor sie zu den Konzerten aufbrechen. Das hat den Vorteil, dass bei der Abreise am Abend Zeit gespart wird. Kleiner Tipp: Den Campingstuhl so spät wie möglich wegbringen - denn sonst bleibt euch nur noch, im Schlamm zu sitzen. Und ein Nachteil des frühen Abbaus: Eventuell vergisst man, nützliche Dinge bei sich zu behalten. Dazu zählen:

  • Sonnencreme und Hut (am letzten Tag kann sich das Wetter ja noch ändern)
  • Geld für Verpflegung und Getränke auf dem Konzertgelände
  • Taschentücher und Desinfektionsmittel (für die Dixi-Klos)
  • Behälter für Wasser, eventuell ein leeres Tetrapak oder ein Trinkbeutel
  • Wetterfeste Kleidung, z.B. Plastik-Regenponcho und Gummistiefel

Müll abgeben und Pfand kassieren

Routinierte Festivalbesucher kennen es bereits: Am letzten Tag wird aufgeräumt und das Müll-Pfand (10 Euro) abgeholt. Diese 10 Euro wurden bei der Ticketbuchung auf den Preis aufgeschlagen; wenn ihr sie zurückhaben wollt, müsst ihr Müll sammeln. Beim Einlass sollte jeder Besucher einen großen Plastiksack erhalten haben. Gut gefüllt könnt ihr ihn persönlich an den Müllsammelstellen oder bei den Müll-Wagen abgeben, die auf dem Campingplatz herumfahren. Wichtig: Der Müllsack muss voll sein! Wer nicht genug eigenen Müll hat, kann gerne auf dem Gelände sammeln gehen - auf diese Weise haben alle etwas davon.

Zelt oder Schlafsack spenden?

Wer bei der Abreise noch etwas Gutes tun möchte, kann sein Zelt, seine Isomatte oder seinen Schlafsack dem Hamburger Verein "Hanseatic Help e.V." spenden. Die gemeinnützige Organisation versorgt bedürftige Personen wie Obdachlose, aber auch Geflüchtete, Frauenhäuser und Kinderheime mit Gebrauchsgegenständen.

Um zu spenden, gebt ihr eure abgebauten Zelte beim "Hanseatic Help" Stand beim Info-Point auf dem Playground (Campingplatz) ab. Ab Montag um 7 Uhr werden zudem Helfer über den Platz laufen und die Spenden einsammeln. Wichtiger Hinweis: Lasst eure Sachen nicht einfach liegen, dann helfen sie niemandem.

Gute Heimreise!

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