Film Armutsdrama «Live aus Peepli ­ Irgendwo in Indien»

Berlin. ­ Der Bauer Natha aus dem indischen Dorf Peepli ist am Ende: Sein Land steht vor der Zwangsversteigerung, die Existenz seiner ganzen Familie ist gefährdet.
07.11.2010, 15:02
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Berlin. ­ Der Bauer Natha aus dem indischen Dorf Peepli ist am Ende: Sein Land steht vor der Zwangsversteigerung, die Existenz seiner ganzen Familie ist gefährdet.

Also beschließt Natha, sich selbst zu töten, denn dann bekommen die Hinterbliebenen eine Prämie, die ihre Existenz absichern würde. Doch was still und leise über die Bühne gehen soll, wird publik gemacht, und plötzlich fallen Scharen Reporter in Peepli ein, die alle Zeuge des Selbstmords sein wollen. Regisseur Anusha Rizvi befasst sich in seinem Film mit den Schattenseiten des Lebens in Indien. Mehr als 200 000 indische Bauern begingen in den vergangenen zehn Jahren Selbstmord, weil sie kurz vor dem finanziellen Ruin standen.

Live aus Peepli ­ Irgendwo in Indien, Indien 2010, 105 Min., FSK ab 12, von Anusha Rizvi, mit Omkar Das Manikpuri, Raghuvir Yadav, Shalini Vatsa (dpa)

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