Film «Das Zimmer im Spiegel» - Zwischen Realität und Scheinwelt

Hamburg. Wir schreiben das Jahr 1941: Luisa (Kirstin Fischer) wird - wie etliche andere Juden auch - in einer heruntergekommenen Dachwohnung in München versteckt.
04.01.2010, 10:02
Lesedauer: 1 Min
Zur Merkliste

Hamburg. Wir schreiben das Jahr 1941: Luisa (Kirstin Fischer) wird - wie etliche andere Juden auch - in einer heruntergekommenen Dachwohnung in München versteckt.

Ihr deutscher Ehemann Karl (Dragan Mija Kovic) besucht sie anfangs noch, doch irgendwann bleiben die Besuche aus. Luisa baut sich mit zunehmender Einsamkeit eine eigene Realität auf, in der ihr lediglich die Widerstandskämpferin Judith (Eva Wittenzellner) zur Seite steht. Regisseur Rudi Gaul lässt in dem Film «Das Zimmer im Spiegel» die Grenze zwischen Wirklichkeit und Scheinwelt verschwimmen und gibt damit dem Zuschauer einen großen Freiraum für Interpretationen.

Das Zimmer im Spiegel, Deutschland 2009, 108 Min., FSK ab 12, von Rudi Gaul, mit Kirstin Fischer, Eva Wittenzellner, Dragan Mija Kovic (dpa)

Jetzt sichern: Wir schenken Ihnen 1 Monat WK+!
Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Das Beste mit WK+