Nach Miley kommt Demi Demi Lovato spielt in der neuen Super-RTL-Serie "Sonny Munroe" (Fr., 26.02., 19.45 Uhr; ab 27.02., täglich, 19.15 Uhr)

Der neue Star am Disney-Himmel. Warum Demi Lovato die nächste Miley Cyrus ist.
22.01.2010, 00:00
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Von Ute Nardenbach

Der neue Star am Disney-Himmel. Warum Demi Lovato die nächste Miley Cyrus ist.

Sie ist immerhin schon 17. Klar, dass Disney-Superstar Miley Cyrus die Nase voll hat von Teenie-Produktionen. Sie fühle sich nun bereit für "reifere" Rollen, verkündete die Schauspielerin und Sängerin. Die blonde Perücke von "Hannah Montana" wird die stinkreiche Miley nach der vierten Staffel, die derzeit gedreht wird, an den Nagel hängen. Kein Grund zur Verzweiflung für den Konzern mit der Maus. Ein Nachwuchs-Problem gibt es dort nicht: Demi Lovato, ebenfalls süße 17, ist mit ihrer Disney-Live-Action-Comedy "Sonny Munroe" (Fr., 26.02., 19.45 Uhr; ab 27.02., täglich, 19.15 Uhr, Super RTL) in den USA bereits durchgestartet. Das zweite Album der Texanerin, "Here We Go Again" (2009), führte die US-Charts an. Klar, denn ihren Durchbruch feierte Demi 2008 im Megafilmhit "Camp Rock" - an der Seite der Jonas Brothers - kreisch!

Mit Joe Jonas soll das brünette Nachwuchsidol zuletzt auch Weihnachten verbracht haben, heißt es in der Klatschpresse. Sie sind aber "nur gute Freunde". Zuvor hatte die 17-Jährige mit mexikanischen, italienischen und irischen Wurzeln eine kurze Beziehung mit Metro-Station-Sänger Trace Cyrus, Bruder der berühmten Miley. Es bleibt also alles in der (Disney-)Familie. Im Sommer 2009 war es allerdings schon wieder vorbei mit der Liebe. Angeblich waren die prall gefüllten Terminkalender schuld. Arme vielbeschäftigte Teenie-Stars.

Aber Demi will es offensichtlich nicht anders. Schon als Kind tingelte sie von Talentwettbewerb zu Talentwettbewerb - aus eigenem Antrieb, wie sie sagt: "Meine Mom ist eine ganz großartige Person", versichert Lovato. "Sie würde uns Kinder nie zu etwas zwingen, was wir nicht wirklich selbst wollen! Wenn ich ihr heute sage: 'Mama, ich will jetzt Fußballspielerin werden', würde sie mich auch darin unterstützen."

Wie Demi hat es aber auch ihre beiden Schwestern ins Showbiz gezogen: Dallas Lovato (22) wurde ebenfalls Schauspielerin und Sängerin. Die achtjährige Madison ist eine echte Berühmtheit dank ihrer undankbaren Rolle als dauerfressende Tochter von Eva Longoria in "Desperate Housewives". "Ich sah früher so ähnlich aus", lacht Demi. "Sie wird noch in die Höhe schießen."

Kaum zu glauben, dass die Schönheit früher mal ein kleines Moppelchen war. Auch sonst lief ihr Leben bislang nicht so perfekt, wie man aufgrund ihres Dauerlächelns glauben möchte. In der Schule wurde Demi gemobbt. So sehr, dass sie sich schließlich zu Hause unterrichten ließ. Warum? "Ich habe die Mädchen gefragt. Sie wussten keinen Grund." Es war wohl der Neid auf die Mitschülerin, die bereits mit sechs Jahren in der Kindersendung "Barney & Friends" auftrat. "Meine kleine Schwester entdeckt gerade den Computer", sagt Demi. "Ich habe ihr erklärt: 'Diese ganzen Leute, die einen hassen, die Kommentare im Internet, die bedeuten rein gar nichts!"

Vor allem, wenn man andererseits so viel Erfolg hat. Sonny Munroe ist ein echter Hit in den USA. Die zweite Staffel der Comedy-Serie um ein Mädchen aus dem Mittleren Westen, das in Hollywood in einer Comedy-Serie spielt, ist in der Mache. Und außerdem hat Demi Freunde, die sie ganz genau verstehen. Sind sie doch in einer ganz ähnlichen Position. Besonders nah steht sie Selena Gomez aus der Serie "Die Zauberer vom Waverly Place" (klar: Disney; Super RTL, täglich gegen 18.45 Uhr). Beide sind beste Freundinnen, "seit ich sie bei den 'Barney & Friends'-Castings gefragt habe, ob sie auf meiner Jacke sitzen und mit mir malen möchte".

Aus dem Buntstiftalter ist sie nun raus, dennoch muss Demi als Disney-Galionsfigur brav sein. So ein bisschen Rebellion und Provokation ist aber drin. Demi will sich selbst treu bleiben. "Man wollte zum Beispiel von mir, dass ich einfache Popmusik singe, die nicht von mir stammte. Ich sollte Kleider tragen, die mir nicht gefallen. Aber das bin nicht ich! Das kann ich nicht! In vielen meiner Lieder geht es darum, man selbst zu sein, sich nicht zu verstellen und sich nicht verbiegen zu lassen." Und so steht sie auch zu ihren (vermeintlichen) Schwächen: Sie habe aufgegeben, vegetarisch zu essen ("Es machte mich krank"), und verabscheue jede Art von Sport: "Ich versuche, ab und zu Yoga zu machen. Aber ehrlich - ich hasse Sport!" Mit 17 geht's im Showbiz ja auch noch ohne ...

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