Heidi Klum sucht wieder "Germany's next Topmodel" (ab 04.03., donnerstags, 20.15 Uhr, ProSieben) Die Nächste, bitte!

Laufsteg ins Glück: Heidi Klum castet wieder nach Model-Nachwuchs, und Deutschland freut sich auf jede Menge Tränen, Zickerei und schöne Körper.
29.01.2010, 00:00
Lesedauer: 3 Min
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Von Ute Nardenbach

Laufsteg ins Glück: Heidi Klum castet wieder nach Model-Nachwuchs, und Deutschland freut sich auf jede Menge Tränen, Zickerei und schöne Körper.

Das war ein Auftakt nach Gardemaß: Die erste Folge von "Germany's next Topmodel" im Jahr 2010 sahen beachtliche 10,74 Millionen Zuschauer. Halt nein! Das war ja "Wetten, dass ..?" Da konnte man aber auch durcheinander kommen. Thomas Gottschalk störte sich allerdings nicht weiter daran, dass Heidi Klum im Januar sein ZDF-Show-Flaggschiff enterte, um Werbung in eigener Sache zu machen. Schließlich handelte es sich um eine Win-Win-Situation für die beiden Blondschöpfe. Der berühmte US-Export aus Bergisch Gladbach bescherte Thommi mit einem Live-Model-Casting massenhaft junges Publikum. Bei ProSieben reibt man sich sicher schon erwartungsfroh die Hände. Denn ab 04.03., donnerstags, 20.15 Uhr, geht's dort wirklich los mit der fünften Staffel des Quotengiganten "GNTM" - samt generalüberholter Jury.

Ein potenzielles neues Topmodel kennt Deutschland nun schon. Die 19-jährige Pauline aus Friedrichshafen wurde von der Model-Mama am Ende von "Wetten, dass ..?" aus einer Vielzahl von Bewerberinnen herausgepickt. Die erste Hürde hat die Schülerin damit genommen. Eigentlich sollte der Gastgeber selbst das Mädchen auswählen. Hat er doch gewettet, dass "seine" Kandidatin bei "GNTM" am Ende auf jeden Fall in die Top Ten kommt. Doch Gottschalk druckste etwas unbeholfen herum, er könne sich nicht entscheiden. Also griff Heidi beherzt ein.

Sie hat ja schließlich Erfahrung mit dem Ausmisten, pardon, Ausmustern. Zuletzt musste gar ihre eigene Jury dran glauben. Zunächst wurde bekannt, dass der französisch-kölsche "Rolfe", die gute Seele der Show und fast adäquater Bruce-Darnell-Ersatz, seinen Platz an der Seite der nimmermüden Vierfachmutter räumen muss. Kurzen Prozess machte Heidi wenig später auch bei Jury-Urgestein Peyman Amin. Was beide Herren dabei als besonders unschön empfanden: Die Klum soll die schlechten Neuigkeiten nicht persönlich überbracht haben.

Peyman konnte sich allerdings etwas trösten. Mit der "Model WG" bekam er im Januar eine eigene Sendung bei ProSieben, in der Ex-Klum-Kandidatinnen zweitverwertet wurden. In einem Kölner Loft betreute er viele altbekannte "Topmodel"-Gesichter als Agent. ProSieben gibt also auch all denen, die es nicht wie Lena Gercke, Barbara Meier, Jennifer Hof und Sara Nuru bis ganz nach oben auf den "Topmodel"-Olymp geschafft haben, eine Chance. Aber auch SAT.1: Die Drittplatzierte der vierten Staffel, Marie Nasemann, war bei "Eine wie keine" zu sehen. Oberzicke Fiona Erdmann spielt bei "Anna und die Liebe".

Es gibt also durchaus auch ein paar ansehnliche Trostpreise neben dem Hauptgewinn: auf dem Titel der deutschen "Cosmopolitan" zu erscheinen. Kein Wunder, dass der Ansturm wieder einmal riesig war: 1.936 Mädchen pilgerten allein am 20. Januar nach Köln zum einzigen offenen Casting, um ihrem Traum von einer Laufstegkarriere etwas näher zu kommen. Selbst Heidi Klum war überwältigt. "Das ist das größte Casting, das wir jemals für 'Germany's next Topmodel' gemacht haben", sagte die Moderatorin und Juryvorsitzende. "21.312 Kandidatinnen haben sich dieses Jahr bereits schriftlich beworben."

Und wie wird man bei all der Konkurrenz nun "Germany's next Topmodel"? Hungern soll jedenfalls keine: "Die Kandidatinnen müssen nicht dünner und größer sein als bislang. Wir suchen ein gesundes und schönes 'Germany's next Topmodel' 2010", versichert Heidi. Aber die entscheidet ja auch in diesem Jahr nicht allein. Sie hat natürlich zwei neue Juroren engagiert.

Zur Seite steht ihr nun zum einen Qualid Ladraa, kurz und cool Q genannt. Der 27-jährige gebürtige Hagener ist trotz seiner jungen Jahre ein alter Hase im Mode-Geschäft. Zu seinen "Vorstrafen" zählt unter anderem, dass er als Marketing-Direktor von Christian Audigier die Marke "Ed Hardy" aufgebaut hat. Auch Q hat ein paar Tipps an die Mädchen: "Ein absolutes No-Go ist eine negative 'attitude' während des Jobs. 'Your image is your currency' - und das Image ist schneller ruiniert, als man denkt."

Komplettiert wird die neue Jury von Fotograf Kristian Schuller. Der internationale Profi mit dem etwas gewöhnungsbedürftigen Schnauzer arbeitet seit zehn Jahren mit Modelgrößen wie Gisele Bündchen. Er hat besondere Erwartungen: "Wichtig ist vor allem auch Intelligenz", sagt er. "Selbst wenn einige denken, man könne dies im Bild nicht sehen - das ist definitiv nicht so." Schuller war schon mehrmals als Fotograf für "Germany's next Topmodel" im Einsatz. Er will während der Drehpausen aber auch weiterhin andere Jobs machen, selbst wenn das zusätzlichen Stress für ihn bedeutet. In Anbetracht der Lebensdauer von Heidis Helfern sicher ein weiser Entschluss.

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