Uwe Ochsenknecht enthüllt ab dem 13. März immer montags bis donnerstags um 20.13 Uhr auf 13TH STREET Universal "Die 13. Wahrheit" Die schaurige 13

Mit düsteren animierten Zeichnungen und Uwe Ochsenknecht als lakonischem Erzähler erweckt "Die 13. Wahrheit" moderne Sagen zum Leben.
08.03.2012, 00:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Barbara Keil

Mit düsteren animierten Zeichnungen und Uwe Ochsenknecht als lakonischem Erzähler erweckt "Die 13. Wahrheit" moderne Sagen zum Leben.

Freitag, der 13. in einem kubanischen Krankenhaus. Der Beginn einer rätselhaften Reihe von Todesfällen. Was steckt dahinter: ein schrecklicher Fluch oder doch eher eine mordlüsterne Schwester? In animierten Zeichnungen entfaltet sich die mysteriöse Geschichte vor den Augen der Zuschauer, Farben kommen nur sparsam zum Einsatz. Als Erzähler kommentiert Schauspieler Uwe Ochsenknecht das Geschehen manchmal lässig, manchmal eindringlich - bis zur überraschenden Auflösung. Mit ungewöhnlicher Optik und skurrilen Geschichten macht "Die 13. Wahrheit - Uwe Ochsenknecht erzählt" ab 13. März, montags bis donnerstags, 20.13 Uhr, beim Pay-Kanal 13th Street Universal Appetit auf einen Crime- und Mystery-Abend.

Der Rahmen muss passen, da macht man bei 13th Street Universal keine halben Sachen: Am 13. März starten die 13 Folgen der neuen Eigenproduktion "Die 13. Wahrheit - Uwe Ochsenknecht erzählt", genau um 20.13 Uhr. Der Vorspann verspricht klassischen Grusel: Da werden Kerzen ausgepustet, Schranktüren schwingen auf und enthüllen ein einsames Brautkleid, Autoscheinwerfer leuchten im Regen auf. Das Besondere an den Szenen ist ihre Darstellung als animierte Zeichnungen, farblich reduziert und nur gelegentlich aufgehellt durch helle Akzente. Der Stil ist inspiriert von Graphic Novels, der Optik vom Filmklassiker "Sin City" (2005). Die Geschichten gehören in die Kategorie "Mythen des Alltags".

Jede Episode beginnt mit einer realen Szene. Schauplatz ist ein Hotel, in dem sich Schauspieler Uwe Ochsenknecht als etwas merkwürdiger, einsamer Gast herumtreibt. Der 56-Jährige arbeitete für das Projekt nicht zum ersten Mal mit dem "Thrill & Crime"-Sender zusammen, der unter anderem via Sky, Unity Media und Kabel Deutschland empfangbar ist: Er erzählte bereits "Böse-Nacht-Geschichten" (2006) und moderierte 2011 den Kurzfilmpreis des Hauses, den "Shocking Shorts Award", im Pathologischen Institut in München. Jetzt schlüpft er in die Rolle eines modernen Märchenonkels. In der kühlen, unpersönlichen Umgebung des Nobelhotels wendet der sich direkt an die Fernsehzuschauer, um seine Geschichten zu erzählen. Dabei gibt jedes Mal eine scheinbar banale Situation - eine heruntergefallene Olive, ein Gericht auf der Speisekarte - den Anstoß zu einer neuen, unglaublichen Anekdote. "Sie haben noch nicht davon gehört?" wundert sich der kauzige Erzähler, und verspricht: "Ist 'ne wahre Geschichte."

Was folgt, sind moderne Sagen, besser bekannt unter dem Begriff "urban legends". Geschichten, wie sie jeder schon mal gehört hat und die immer, so kennt Erzähler Ochsenknecht das selbst, dem "Freund von einem Freund vom Schwager vom Cousin des Nachbarn" passiert sind. Sie beginnen mit einer alltäglichen Situation, die plötzlich eine schreckliche Wendung nimmt. Wie die Geschichte von der Frau, die unwissentlich Insekteneier aus dem Asienurlaub mit nach Hause bringt - und zwar unter der Haut. Oder von der Mutter, deren Sohn in Mexico City auf offener Straße plötzlich in ein Auto gezerrt und entführt wird. Gruselig wird es bei nächtlichen Autofahrten im Nebel und unsichtbaren Besuchern im einsamen Haus auf dem Land. "Man weiß nie hundertprozentig, ob sie stimmen, ob sie nicht stimmen, ob die Hälfte stimmt", erklärt Ochsenknecht. "Das ist eben die 13. Wahrheit, dieses 'Könnte alles möglich sein - aber war es wirklich so?'" Dieses Spiel mit den Möglichkeiten macht, da ist sich der Schauspieler sicher, zusammen mit der ungewöhnlichen Optik den besonderen Reiz der kurzen Stories aus.

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