Grimme-Preise gehen an "Tatortreiniger" (NDR) und Tele 5

Eine überraschende, aber sympathische Wahl: Unter den zwölf Gewinnern, die in diesem Jahr mit dem begehrten Grimme-Preis prämiert werden, ...
15.03.2012, 00:00
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Von (c) teleschau - der mediendienst

Eine überraschende, aber sympathische Wahl: Unter den zwölf Gewinnern, die in diesem Jahr mit dem begehrten Grimme-Preis prämiert werden, ...

Eine überraschende, aber sympathische Wahl: Unter den zwölf Gewinnern, die in diesem Jahr mit dem begehrten Grimme-Preis prämiert werden, sind zwei Unterhaltungsformate, die nicht im Mainstream mitschwimmen und die ihre Außenseiter-Chance nutzten. Ausgezeichnet wird zum einen die bislang nur vierteilige NDR-Serie "Der Tatortreiniger" mit Hauptdarsteller Bjarne Mädel, den deutlich mehr Zuschauer aus den Serien "Stromberg" (ProSieben) oder "Mord mit Aussicht" (ARD) kennen dürften. Bislang versteckte das Erste das Comedy-Kammerspiele über ein Ein-Mann-Spurenbeseitigungsteam etwas lieblos im Nachtprogramm. Als einziger Privatsender konnte sich Tele 5 durchsetzen: Hier erhielt die TV-Satire "Walulis sieht fern" mit Philipp Walulis, der im offenen Aus- und Fortbildungskanal afk München erste Fernseherfahrungen sammelte, einen Grimme-Preis. In der vermeintlichen "Königskategorie", der Fiktion, dominierten die öffentlich-rechtlichen Programme - darunter der teamWorx-Film "Homevideo" (ARD), der zuvor auch schon den Deutschen Fernsehpreis erhalten hatte. Weitere Fiktion-Grimme-Preise gingen an "Die Hebamme - Auf Leben und Tod" (ZDF/ORF), die "Liebesjahre" (ZDF) und "Ein guter Sommer" (ARD/HR). Für das Grenzen sprengende Drei-Regisseure-Projekt "Dreileben", an dem sich Christian Petzold, Dominik Graf und Christoph Hochhäusler jeweils mit einem ARD-Fernsehfilm beteiligt hatten, verlieh die Grimme-Jury einen Spezialpreis. In der Kategorie Information und Kultur gehen die Auszeichnungen an die Dokumentationen "Geschlossene Gesellschaft - Der Missbrauch an der Odenwaldschule" (ARD/SWR/HR), "The Other Chelsea" (ZDF), "Die Jungs vom Bahnhof Zoo" (RBB/NDR), "Alarm am Hauptbahnhof - Auf den Straßen von Stuttgart 21" (ARD/SWR) sowie an "Mein Leben - Die Fotografin Sibylle Bergmann". Die ZDF-ARTE-Koproduktion gewann auch den Publikumspreis der Marler Gruppe. Die eigentliche Preisverleihung im Stadttheater Marl findet am Freitag, 23. März, statt. 3sat überträgt die Gala zeitversetzt ab 22.25 Uhr.

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