Film «Herbst/Autumn»: Ein Häftling kehrt zurück

Hamburg. Gerade einmal 22 Jahre jung, wird Yusuf (Onur Saylak) ins Gefängnis gesteckt, weil er sich an sozialistischen Studentenprotesten beteiligt hat. Nach zehn Jahren wird er entlassen, aber nur, weil ihm die Zeit im Gefängnis gesundheitlich geschadet hat.
11.05.2010, 15:22
Lesedauer: 1 Min
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Hamburg. Gerade einmal 22 Jahre jung, wird Yusuf (Onur Saylak) ins Gefängnis gesteckt, weil er sich an sozialistischen Studentenprotesten beteiligt hat. Nach zehn Jahren wird er entlassen, aber nur, weil ihm die Zeit im Gefängnis gesundheitlich geschadet hat.

Als Yusuf in sein Heimatdorf zurückkehrt, kann sich nur seine Mutter freuen. Sein Vater ist inzwischen gestorben, seine Schwester lebt mittlerweile in einem anderen Ort. Yusuf fühlt sich fremd in dem isolierten Bergdorf, und es will ihm nicht gelingen, hier zurück ins Leben zu finden. Erst Eka (Megi Koboladze), einer schönen Prostituierten, gelingt es allmählich, Zugang zu ihm zu finden.

Ausgezeichnet mit dem Prädikat «Besonders wertvoll» der Filmbewertungsstelle Wiesbaden kommt der melancholische Film von Regisseur Özcan Alper in die Kinos.

(Herbst/Autumn, Deutschland, Türkei 2008, 100 Min., FSK o. A., von Özcan Alper, mit Onur Saylak, Megi Koboladze, Raife Yenigul) (dpa)

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