Film «Ich, Tomek»: Drama einer verlorenen Kindheit

Hamburg. In einer kleinen Stadt an der deutsch-polnischen Grenze wächst der Teenager Tomek (Filip Garbacz) heran. Ein Teleskop wäre ein Traum für ihn, doch ihm fehlt das notwendige Geld.
07.06.2010, 11:28
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Hamburg. In einer kleinen Stadt an der deutsch-polnischen Grenze wächst der Teenager Tomek (Filip Garbacz) heran. Ein Teleskop wäre ein Traum für ihn, doch ihm fehlt das notwendige Geld.

Als er eines Tages die gleichaltrige Marta (Anna Kulej) kennenlernt, rückt zunächst in den Vordergrund, sie zu beeindrucken, doch auch dazu braucht er Geld. Zufällig gerät er an einen Zuhälter und verliert seine Unschuld als Callboy. Immer mehr rutscht der 15-Jährige ab, bis er sich in einem Teufelskreis aus Prostitution und Gewalt verliert.

Regisseur Robert Glinski («Unkenrufe - Zeit der Versöhnung») zeigt in dem berührenden Film, der mit dem Prädikat «Besonders wertvoll» ausgezeichnet wurde, wie ein Junge mit einer traurigen Jugend abstürzen kann.

(Ich, Tomek, Polen, Deutschland 2009, 94 Min., FSK ab 16, von Robert Glinski, mit Filip Garbacz, Anna Kulej, Rolf Hoppe) (dpa)

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