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«Nanga-Parbat»-Film lässt Streit neu auflodern

Hamburg. Richtig Frieden hat es nie gegeben, höchstens Waffenruhe. Das Filmprojekt «Nanga Parbat» von Joseph Vilsmaier («Schlafes Bruder») über die Messner-Brüder Reinhold und Günther heizt den Zwist um die einstigen Bergkameraden neu an.
10.01.2010, 15:34
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«Nanga-Parbat»-Film lässt Streit neu auflodern

'Nanga Parbat'

dpa

Hamburg. Richtig Frieden hat es nie gegeben, höchstens Waffenruhe. Das Filmprojekt «Nanga Parbat» von Joseph Vilsmaier («Schlafes Bruder») über die Messner-Brüder Reinhold und Günther heizt den Zwist um die einstigen Bergkameraden neu an.

Im Juni 1970 erreichten die beiden Brüder über die extrem schwierige Rupalwand den Gipfel des 8125 Meter hohen Berges. Nur Reinhold kam lebend zurück. Nach allem, was bekannt sei, werde Vilsmaiers Film nur Messners «vermeintliche Wahrheit» darstellen, sagt der Extrem-Bergsteiger und Expeditionsteilnehmer von damals, Hans Saler. Messner, der die Dreharbeiten begleitete, betonte, es handele sich um einen Spielfilm, der auf Tatsachen beruhe. Die Dreharbeiten zu «Nanga Parbat» führten die Filmcrew bis auf 7000 Meter Höhe.

(Nanga Parbat, Deutschland 2009, 100 Min., FSK ab 6, von Joseph Vilsmaier, mit Florian Stetter, Andreas Tobias, Karl Markovics) (dpa)

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