TV-Tipp Neue Krimireihe „Broll + Baroni“ mit Jürgen Vogel

Die Freunde Broll und Baroni wollen einen entspannten Filmeabend genießen. Doch das Vergnügen ist plötzlich beendet, als Broll einen Anruf seiner Stiefmutter bekommt. Sie wurde entführt und in einer Kiste vergraben.
29.11.2022, 09:18
Lesedauer: 1 Min
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Von dpa

Die neue Krimireihe „Broll + Baroni“ sorgt für Action im ZDF. Am Dienstag um 20.15 Uhr starten die beiden besten Freunde Max Broll (Laurence Rupp) und Kai Baroni (Jürgen Vogel) eine halsbrecherische Suche nach der Stiefmutter von Max.

Dabei fliegen Fäuste und flotte Sprüche. Der Krimi mit dem Untertitel „Für immer tot“ basiert auf dem gleichnamigen Roman des österreichischen Schriftstellers Bernhard Aichner und dem Drehbuch von Harald Sicheritz, der auch Regie führt.

Liebenswerte Chaoten

Max und Kai sind beste Kumpels. Zombiefilme, Fußball, Frauen - die beiden teilen viele Themen und ecken hier und da gerne an. Die Hauptdarsteller Rupp und Vogel geben überzeugend die raubeinigen und doch liebenswürdigen Chaoten. Sie stehen füreinander ein, auch wenn sie dabei Grenzen überschreiten.

Ein Filmeabend von Max und Kai wird jäh unterbrochen, als ein Handy klingelt. Darauf ist eine Nummer gespeichert. Sie verbindet Max mit seiner Stiefmutter Tilda (Bettina Redlich), einer Polizistin. Tilda hat eine beunruhigende Nachricht für ihn: Sie sei entführt und verschleppt worden, sitze jetzt in einer Holzkiste irgendwo im Boden vergraben. Tilda ist überzeugt: Der Mann, der sie überwältigt hat, ist Leopold Wagner (Martin Wuttke).

Das Duo setzt auf kernige Methoden

Wagner galt einst als „Kindermacher“, als einer der führenden Spezialisten auf dem Gebiet der künstlichen Befruchtung. Doch dann stellte sich heraus, dass er bei Behandlungen sein eigenes Sperma verwendete, ohne dass es die Paare wussten. Tilda hatte den Mann einst ins Gefängnis gebracht. Weil Wagner dort noch immer einsitzt, kann er es kaum gewesen sein, glaubt Kommissarin Meral (Sabrina Amali).

Doch die Zeit drängt, denn Tilda hat in der Kiste nichts zu essen, kaum etwas zu trinken und auch das der Akku ihres Handys dürfte bald leer sein. Die Polizei beginnt mit Handyortung und konventioneller Ermittlungsarbeit. Das dauert den beiden Feunden zu lange. Sie setzen auf etwas kernigere Methoden. Auch der Gefängnisdirektor gerät ins Visier des rasanten Duos.

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