"Polizeiruf"-Kritik Nichts für zarte Gemüter

Rostock. "Tatort" und "Polizeiruf 110" versammeln jeden Sonntagabend Millionen vor dem Fernseher. Die Redaktion des WESER-KURIER nimmt alle Folgen kritisch ins Visier. Dieses Mal: "Liebeswahn".
11.01.2014, 05:00
Lesedauer: 1 Min
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Nichts für zarte Gemüter
Von Birgit Bruns

Rostock. Ein gefesselter Lehrer, dem die Zunge herausgeschnitten wird - der Polizeiruf „Liebeswahn“ (Sonntag, 20.15 Uhr) ist nichts für zarte Gemüter. Doch dem blutigen Start folgt eine ausgeklügelte Geschichte, die den Zuschauer nicht mehr loslässt. Der Sonntagabend-Krimi entwickelt sich zu einem spannenden Thriller.

Der brutale Mord an Lehrer Jürgen Reuter stellt die Kommissare Alexander Bukow (Charly Hübner) und Katrin König (Anneke Kim Sarnau) vor ein Rätsel: Einem Opfer die Zunge herauszuschneiden – das klingt nach Russenmafia. Doch dann kommt heraus: Der Lehrer war in der Swingerszene aktiv, schreckte auch vor brutalen Sexpraktiken nicht zurück. War es also einfach nur ein SM-Spiel, das aus dem Ruder gelaufen ist? Die Kommissare zweifeln, denn irgendwie verhält sich die Ex-Frau des Getöteten sehr seltsam. Was hat sie zu verbergen?

Auch im Privatleben von Kommissar Bukow ist einiges los. Verzweifelt versucht er, wieder Leben in seine Ehe zu bringen. Doch das ist gar nicht so leicht, wenn man gerade einen Mord aufzuklären hat und dann auch noch die attraktive Ärztin Clara Fischer (Alma Leiberg) kennenlernt. Eine Situation, die ihn an seine Grenzen bringt. Das setzt Darsteller Charly Hübner sehr überzeugend um, ohne das altbekannte Muster des ausgebrannten Kommissars bemühen zu müssen.

Dann überschlagen sich plötzlich die Ereignisse: Bukows Familie ist in Gefahr. Jede Sekunde zählt, um nicht noch ein weiteres Opfer beklagen zu müssen. Werden die Kommissare es rechtzeitig schaffen?

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