Film

«Rampage»: Metzelei von Uwe Boll

Hamburg. So kennt man ihn: Uwe Boll («Far Cry») lässt auch in «Rampage» kein blutiges Gemetzel aus, um die Nerven der Kinobesucher zu strapazieren. Dieses Mal lässt er einen Amokläufer auf eine Kleinstadt los.
26.04.2010, 09:30
Lesedauer: 1 Min
Zur Merkliste

Hamburg. So kennt man ihn: Uwe Boll («Far Cry») lässt auch in «Rampage» kein blutiges Gemetzel aus, um die Nerven der Kinobesucher zu strapazieren. Dieses Mal lässt er einen Amokläufer auf eine Kleinstadt los.

Dieser Bill (Brendan Fletcher, «Alone In The Dark») hat die Nase einfach voll von allem: Er grämt sich über die globale Erwärmung genauso wie über seinen Job, der keinerlei Perspektive bietet. So baut er sich aus dem Extremgewebe Kevlar einen Anzug und zieht los, um scheinbar wahllos unzählige Menschen zu töten.

Ein Film, der insofern überrascht, da Boll, dessen Filme von der Kritik oft als grottenschlecht verrissen werden (Goldene Himbeere für das «Schlechteste bisherige Lebenswerk»), seinen Amokläufer nicht einfach nur als schlechten Menschen abstempelt, sondern versucht, die Gründe für sein Verhalten glaubhaft zu vermitteln.

(Rampage, Kanada, Deutschland 2009, 85 Min., FSK ab 18, von Uwe Boll, mit Brendan Fletcher, Matt Frewer, Shaun Sipos) (dpa)

Jetzt sichern: Wir schenken Ihnen 1 Monat WK+!
Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Das Beste mit WK+