Top-Regisseure protestieren gegen VoD

Macht Video-on-Demand (VoD) den Kinobetreibern künftig das Leben schwer? Genau das befürchten Hollywoods Top-Regisseure wie James Cameron, ...
22.04.2011, 00:00
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Macht Video-on-Demand (VoD) den Kinobetreibern künftig das Leben schwer? Genau das befürchten Hollywoods Top-Regisseure wie James Cameron, ...

Macht Video-on-Demand (VoD) den Kinobetreibern künftig das Leben schwer? Genau das befürchten Hollywoods Top-Regisseure wie James Cameron, Peter Jackson und Michael Bay. Jetzt haben sie die Entwicklungen in einem offenen Brief kritisiert. Auslöser war die Einigung des amerikanischen Pay-TV-Anbieters DirecTV mit den vier großen Filmstudios Universal, Sony, Warner und Fox: Beide Seiten hatten sich darauf verständigt, dass aktuelle Filme der Studios künftig bereits 60 Tage nach dem offiziellen Kinostart auf der VoD-Plattform von DirecTV zur Verfügung gestellt werden. Gegen eine Gebühr von 30 Dollar können Nutzer die Inhalte 48 Stunden im Internet anschauen. Für Besitzer eines internetfähigen TV-Geräts bedeutet das, dass sie sich die Blockbuster schon dann ins Heimkino holen können, wenn der entsprechende Film noch im Kino läuft. Cameron und seine Kollegen sind sich sicher, dass dadurch die Existenz vieler Kinobetreiber bedroht wird und die Kinoindustrie schwere Verluste zu befürchten hat. Sie betonen außerdem, dass der Premium-VoD-Service das Erstellen von hochwertigen Raubkopien erleichtert. Auf der Homepage der National Association of Theatre Owners (NATO) ist der von 25 Regisseuren unterzeichnete Brief in voller Länge verfügbar.

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