Von der Kunst, ohne Sprache viel zu sagen

Welche Herangehensweise erfordert ein Dokumentarfilm, dessen Protagonistin es vorzieht, nicht über sich zu reden? Vor dieser Herausforderung ...
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Welche Herangehensweise erfordert ein Dokumentarfilm, dessen Protagonistin es vorzieht, nicht über sich zu reden? Vor dieser Herausforderung ...

Welche Herangehensweise erfordert ein Dokumentarfilm, dessen Protagonistin es vorzieht, nicht über sich zu reden? Vor dieser Herausforderung stand die Filmemacherin Carmen Tartarotti, als sie die österreichische Schriftstellerin Friederike Mayröcker filmisch porträtieren wollte. "Ich mag nicht sprechen! Und auf dieser Grundlage werden wir unseren Film aufbauen. Das machen wir!" waren deren Worte. Mehrere Jahre lang begleitete Tartarotti Mayröcker auf ihren Lesereisen und in ihren Wohnungen. Sie hielt sich stets diskret im Hintergrund, Befragungen erfolgten auf Wunsch der Schriftstellerin nur unter vier Augen, mit Mikrofon und Kamera. "Das Schreiben und das Schweigen" bildet den Alltag und das Leben Friederike Mayröckers ab, ihre Realität, ihr Sein. Der Film wurde bereits mit dem Hessischen Filmpreis 2009 und dem Lichter Filmpreis Rhein / Main 2010 ausgezeichnet. Am 14. Oktober startet der Film in einigen deutschen Kinos.

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