ZDF verfilmt HIV-Bluterskandal

In den 80er-Jahren starben über 1.000 Menschen an Aids, weil sie sich durch verseuchtes Blutplasma mit dem HI-Virus infiziert hatten. Diesen ...
20.07.2012, 00:00
Lesedauer: 1 Min
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Von (c) teleschau - der mediendienst

In den 80er-Jahren starben über 1.000 Menschen an Aids, weil sie sich durch verseuchtes Blutplasma mit dem HI-Virus infiziert hatten. Diesen ...

In den 80er-Jahren starben über 1.000 Menschen an Aids, weil sie sich durch verseuchtes Blutplasma mit dem HI-Virus infiziert hatten. Diesen brisanten Stoff will das ZDF nun in einen Fernsehfilm gießen. Die Dreharbeiten beginnen im Oktober 2012 in Nordrhein-Westfalen. Produzent des Projekts ist Michael Souvignier, der mit Filmen wie "Contergan" und "Frau Böhm sagt Nein" bereits sein Gespür für die spannende Umsetzung zeitgeschichtlich relevanter Stoffe bewiesen hat. Regie füht René Heisig ("Familie für Fortgeschrittene"). Die Story: In den 70-ern leiden drei Brüder an der Bluterkrankheit. Das neue Medikament "Faktor VIII", das aus dem Blut von Spendern gewonnen wird, soll dazu beitragen, dass sie endlich wie normale Jugendliche leben können. Zehn Jahre später ist die Aids-Epidemie das Schreckgespenst der Gesellschaft. HIV-Infizierte, vor allem Homosexuelle, werden wie Aussätzige behandelt. Als die Brüder erfahren, dass sie infiziert sind, beginnt ein Versteckspiel, der Kampf gegen eine fahrlässige Pharmaindustrie und die Angst vor dem Ausbruch der Krankheit. Ein Sendetermin für den Film steht noch nicht fest.

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