Erstmals thematisiert eine Ausstellung den Bezug des Künstlers zur Hansestadt

Franz Radziwill und Bremen

In Bremen verbrachte Franz Radziwill prägende Jahre seiner Kindheit und Jugend, die in seinem gesamten Werk Spuren hinterließen. Zur Kunsthalle Bremen knüpfte er schon als junger Mann Kontakte und stellte 1919 dort aus.
10.02.2016, 00:00
Lesedauer: 1 Min
Zur Merkliste
Von CN=Kremer\, Marko,OU=Vermarktung,OU=BTAG,OU=Persönliche Accounts,OU=wk,DC=wk,DC=local

In Bremen verbrachte Franz Radziwill prägende Jahre seiner Kindheit und Jugend, die in seinem gesamten Werk Spuren hinterließen. Zur Kunsthalle Bremen knüpfte er schon als junger Mann Kontakte und stellte 1919 dort aus. Das Museum widmet nun dem 1895 in der Nähe von Bremen geborenen Künstler, den es 1923 nach Dangast zog, vom 22. März bis 9. Juli eine große Ausstellung, in der erstmals Franz Radziwills Bezug zur Hansestadt thematisiert wird. Seine Gemälde und Aquarelle vom expressionistischen Frühwerk über Meisterstücke der Neuen Sachlichkeit und des Magischen Realismus bis hin zu fantastischen Bilderfindungen des gereiften Œuvres ermöglichen gleichzeitig einen spannenden Blick in die Bremer Stadtgeschichte. So malte er den Gasometer mit Speckflaggenmuster und den Waller Wasserturm, aber auch „Die Klage Bremens“, die als Mahnung an den Zweiten Weltkrieg im Rathaus hängt. In der Kunsthalle wurden Werke aus Radziwills Œuvre in einer Ausstellung zuletzt 1970 gezeigt.

Jetzt sichern: Wir schenken Ihnen 1 Monat WK+!
Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Das Beste mit WK+