Musik Fünf Gewinnerinnen bei den MTV-Videopreisen

Los Angeles/New York. Preisvergabe für Powerfrauen: Katy Perry, Lady Gaga, Britney Spears und Adele haben bei den MTV Video Music Awards abgesahnt. Perry trug nicht ganz so viele Auszeichnungen nach Hause wie erwartet, heimste aber trotzdem die begehrtesten Trophäen ein.
29.08.2011, 15:31
Lesedauer: 2 Min
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Los Angeles/New York. Preisvergabe für Powerfrauen: Katy Perry, Lady Gaga, Britney Spears und Adele haben bei den MTV Video Music Awards abgesahnt. Perry trug nicht ganz so viele Auszeichnungen nach Hause wie erwartet, heimste aber trotzdem die begehrtesten Trophäen ein.

Spears wurde für ihr Lebenswerk geehrt - drei Monate vor ihrem 30. Geburtstag. Und Lady Gaga war extravagant wie immer, aber diesmal ganz anders: Sie kam als Mann.

Perry war in neun Kategorien nominiert. Doch letztlich reichte es nur für drei "Mondmänner", wie die Preis-Statuen in Form von kleinen Astronauten genannt werden. Für ihr Filmchen zum Song "Firework" gewann sie in der Kategorie "Video des Jahres" den wichtigsten Preis. Bei dem in Budapest gedrehten Video hatten Perry und ihr Partner, ein deutsches Telekommunikationsunternehmen, einen Trick genutzt: Statt Komparsen zu bezahlen, veranstalteten Sängerin und Firma einen Wettbewerb. Die Gewinner durften dann für Perry durchs Video tanzen.

Ebenso viele MTV-Preise gewann auch die zurückhaltende Sängerin Adele ("Rolling In The Deep"). Die Britin machte in der Show deutlich, dass sie weder Tanzvermögen noch Figur der anderen Gewinnerinnen hatte, dafür mit der Stimme aber locker mithalten konnte. Ihre drei "Mondmänner" kamen aber aus den nicht ganz so glanzvollen Nebenkategorien.

Auch Britney Spears gehörte zu den Gewinnerinnen des Abends. Den Preis für das beste Pop-Video bekam sie für "Till The World Ends". Vor allem aber wurde sie für ihr Lebenswerk geehrt. Artig dankte sie ihren Eltern, ihren Kindern, ihrem Produzenten, aber zuerst "Gott, dass er mich gesegnet hat".

Lady Gaga führte immer wieder durch die Show und überraschte, mal wieder, mit ihrer Aufmachung. Sie kam diesmal nicht im Fleischkostüm wie im letzten Jahr, sondern als Mann. Mit angeklebten Koteletten, Bierflasche und qualmender Zigarette mimte die 25-Jährige, die eigentlich Stefani Germanotta heißt, einen derben Italoamerikaner namens Jo Calderone.

Lady Gaga/Jo nahm die Preise für das "beste weibliche Video" und das "Video mit Botschaft" mit nach Hause. Beides war für Gagas "Born This Way". In dem Song wirbt sie für Toleranz für alle Menschen, egal mit welcher sexuellen Ausrichtung. Gaga hatte vor einem Jahr mit 13 Nominierungen einen Rekord in der Geschichte der MTV-Videopreise aufgestellt. Bei der Preisverleihung hatte sie acht Trophäen mit nach Hause genommen.

Und noch eine Gewinnerin gab es, auch wenn sie nur den Preis für die beste Choreographie mit nach Hause nahm: Beyoncé Knowles zeigte nach einer Tanzeinlage stolz ein wachsendes Babybäuchlein. Die Bestätigung der Schwangerschaft kam später auf ihrer Website. Wann es so weit ist, wurde aber noch nicht verraten. (dpa)

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