Bahnbrechende Studie "Grenzen des Wachstums" schrieb Forschungsgeschichte

Zum 50. Mal jährt sich die Veröffentlichung einer Studie, die sicherlich zu den berühmtesten überhaupt gehört: "Die Grenzen des Wachstums". Ihr Thema ist heute genauso aktuell wie im Jahr 1972.
08.03.2022, 00:00
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Von Jürgen Wendler

Die Botschaft der Studie "Die Grenzen des Wachstums" war gleichermaßen aufrüttelnd wie herausfordernd: "Wenn die gegenwärtige Zunahme der Weltbevölkerung, der Industrialisierung, der Umweltverschmutzung, der Nahrungsmittelproduktion und der Ausbeutung von natürlichen Rohstoffen unverändert anhält, werden die absoluten Wachstumsgrenzen auf der Erde im Laufe der nächsten hundert Jahre erreicht." Initiator der Arbeit war der Club of Rome, ein Zusammenschluss von Fachleuten verschiedener Disziplinen aus zahlreichen Ländern, die sich dem Ziel einer nachhaltigen Entwicklung verschrieben hatten. Der deutsche Ableger des Club of Rome bringt den Grundgedanken seines Wirkens auf eine knappe Formel: "Alles hängt zusammen." Dass die vor einem halben Jahrhundert gewonnenen Erkenntnisse nach wie vor einen besonderen Stellenwert besitzen, verdeutlicht das Club-of-Rome-Mitglied Professor Christian Berg mit dieser Aussage: "Solange das Wachstum ungebremst weitergeht, wird das System früher oder später zusammenbrechen."

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