Musik-Profis und –Experten im Gespräch über die Pop-Ausstellung im Focke-Museum „Hier ist für jeden etwas dabei“

Noch bis Mitte Juli dreht sich im Focke-Museum mit der Ausstellung „Oh Yeah!“ alles um die Popmusik in Deutschland. Musik-Profis und -Experten bieten weiterhin eine Reihe von Workshops an.
10.02.2017, 00:00
Lesedauer: 1 Min
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Von (Sigrid Schuer)

Noch bis Mitte Juli dreht sich im Focke-Museum mit der Ausstellung „Oh Yeah!“ alles um die Popmusik in Deutschland. Musik-Profis und -Experten bieten weiterhin eine Reihe von Workshops an. Sigrid Schuer zog mit dem Gitarristen Max Meyer (Musikschule Bremen), dem Hip-Hop-Musiker Flowin Immo und dem Musik-Redakteur Wolfgang Rumpf ein erstes Fazit und sprach mit ihnen über die Musikszene Bremens.

Sigrid Schuer: Für Friedrich Nietzsche „wäre ohne Musik das Leben ein Irrtum“ gewesen und für John Miles galt: „Music was my first love“. Wie sieht das in der Musikszene der Hansestadt aus, wie wichtig ist den Bremern eigentlich Musik?

Wolfgang Rumpf: Bremen hat nicht nur wegen der Messe „Jazzahead!“ schon seit Jahren eine rege, internationale Jazz-Szene und auch eine jüngere Pop-Szene.

Flowing Immo: Also, in Bremen hat man nicht so viel Ablenkung, da kann man sich schon besser auf seine Musik konzentrieren. Trotzdem hat Bremen viel zu bieten. 2002 bin ich ja nach Berlin gegangen und 2015 zurückgekommen, um hier im Sommer 2016 im Hemelinger Hafen mein Projekt „Komplette Palette“ zu realisieren. Den Bands, die dabei waren hat’s gefallen und gut besucht war die Palette auch.

Welche Resonanz hatten denn ihre Workshops?

Max Meyer: In meinem Gitarren-Workshop haben wir mit 12 Teilnehmern aus allen Generationen „Major Tom“ von Peter Schilling nachgespielt und das hat auch bei denen ganz gut geklappt, die noch nie eine Gitarre in der Hand hatten.

Flowin Immo: Musik ist ja immer auch Transportmittel für Sprache und Kommunikation. Und so hat das auch funktioniert, als wir mit einer Gruppe von zehn Leuten selber Texte geschrieben und sie dann im Vierviertel-Takt vertont haben. Am Valentinstag können sich dann die Liebespaare daran versuchen… .

Wolfgang Rumpf: Die Resonanz auf die Geschichte des Radio-Bremen-Beat-Clubs, erzählt und dokumentiert von dem Fernsehredakteur und Beat-Club-Experten Jörg Sonntag war groß. Rund 90 Leute, darunter viele Fans, kamen zu diesem Beat-Club Talk. Und am 21. Februar ist dann Schlagerexperte Rainer Moritz vom Hamburger Literaturhaus zu Gast. Das Tolle ist ja, dass in dieser Ausstellung für jeden etwas dabei ist.

Oh Yeah! Popmusik in Deutschland bis 16. Juli 2017
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