Ganderkeseer Akustik- und Trockenausbaubetrieb Walter Kreye feiert sein 85-jähriges Bestehen Im Familienverbund zum langjährigen Erfolg

Am 1. Oktober 1930 gründete Hinrich Kreye seine Tischler- und Zimmerei in Ganderkesee-Immer.
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Am 1. Oktober 1930 gründete Hinrich Kreye seine Tischler- und Zimmerei in Ganderkesee-Immer. Bis heute – 85 Jahre später – besteht das Familienunternehmen, in der mittlerweile die dritte Generation der Kreyes

tätig ist und das sich zu einem modernen Spezialbetrieb für

Trockenausbau gewandelt hat. Die Seniorchefs Walter und Ursula Kreye freuen sich zusammen mit ihrem Sohn, Trockenbaumeister Jörg Kreye, und dem eingespielten Team über die lange Erfolgsgeschichte.

„Man ist schon stolz, wenn man auf solch eine lange Betriebsgeschichte zurückblicken kann. Vor allem, weil es durch all die Jahre immer ein Familienunternehmen war“, sagt Walter Kreye. Zusammen mit Ehefrau Ursula und Sohn Jörg leitet der Zimmerermeister die Firma H. Kreye, die an der Wittekindstraße 31 in Ganderkesee ihre Geschäftsräume samt Werkstatt und Lager unterhält. Trocken- und Innenausbau mittels Leichtbauwänden, das Anbringen von Akustikdecken, Wärmedämmungen sowie Brandschutzvorrichtungen und anderes mehr gehören zum breiten Dienstleistungsspektrum des spezialisierten Betriebes. Industrie, Gewerbe, Verwaltung und ebenso private Auftraggeber gehören zum Kundenkreis.

Neben den drei Familienmitgliedern gehören fünf Gesellen zum festen Team. „Wir können uns auf die Erfahrung und Kompetenz unserer Mitarbeiter verlassen. Viele von ihnen sind schon seit langen Jahren bei uns“, schildert Ursula Kreye. Drei Gesellen seien sogar schon mehr als 25 Jahre bei dem Handwerksbetrieb beschäftigt. Die ehemaligen Angestellten Helmut Ruge und Alfred Meyer waren rund 40 Jahre dabei. „Das spricht für unser Betriebsklima. Man kennt sich in einem Familienbetrieb. Man teilt Freud’ und Leid. Da arbeitet man ganz anders zusammen“, freut sie sich. Auch vielen Auszubildenden habe der Betrieb schon die Grundlagen des Handwerks gelehrt. Die Kreyes haben es sich darum auch nicht nehmen lassen, ihr Jubiläum gemeinsam mit den Mitarbeitern in privatem Rahmen zu feiern.

Der Handwerksbetrieb setzt auch in Hinsicht auf die Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen auf Kontinuität und freundschaftliche Verhältnisse. „Wir arbeiten zum Beispiel schon seit mehr als 35 Jahren mit einem Bremer Bauunternehmen zusammen. Unsere Zulieferer kennen wir auch schon seit langer Zeit“, sagt Walter Kreye. Der Vorteil für seine Kunden: „Wenn zum Beispiel ein privates Wohnhaus umgebaut werden soll, bekommen die Auftraggeber bei uns alles aus einer Hand. Wir können Aufgaben an befreundete Unternehmen aus der Region delegieren, mit denen wir seit Jahren in bewährter Weise zusammenarbeiten“, erläutert Trockenbaumeister Jörg Kreye.

Die Kunden werden von Anfang an kompetent beraten, damit von der Planung bis zur

malerfertigen Übergabe alles wie am Schnürchen läuft. Die zu verbauenden Produkte stammen von renommierten Herstellern. „Wenn doch mal etwas

defekt ist, rufen wir die Firmen direkt an und sorgen für Abhilfe. Das klappt so gut, weil wir bei diesen Lieferanten schon sehr lange kaufen“, sagt Walter Kreye. Die Oldenburger Firma Carl Wilhelm Meyer gehöre etwa schon seit den 50er-Jahren zu den Zulieferern.

Gerade beim Innenausbau spielen auch Gestaltung und Design eine wichtige Rolle. Kreyes arbeiten darum oft mit Architekten eng zusammen und erstellen selbst Entwürfe. So könnten Decken etwa in Kassettentechnik, mit Abhängungen und geschwungenen Formen modelliert werden. Spannend seien diese Techniken im Zusammenspiel mit indirekter Beleuchtung und LED-Lampen. „Das Material eröffnet eine große Brandbreite an kreativen Möglichkeiten“, so Jörg Kreye.

„Gerade in der Baubranche darf es nicht immer nur um den billigsten Preis, sondern es muss um Qualität und hochwertige Verarbeitung gehen, um Vertrauen in die Produkte und die ausführenden Handwerksbetriebe“, betont Walter Kreye, der bereits im Prüfungsausschuss der Baugewerke-Innung Delmenhorst/Oldenburg-Land aktiv war. 22 Jahre war er zudem im Vorstand tätig und erhielt für seine Verdienste eine Ehrenurkunde und den silbernen Meisterbrief. So wie sein Vater Hinrich vor ihm, der sogar den goldenen Meisterbrief verliehen bekam und als Obermeister aktiv war. xkb

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