Ausstellung in der Städtischen Galerie: Videos und Installationen zu politischen und sozialen Aspekten Europas Künstler fragen nach europäischer Identität

Wölfe, die eine italienische Flagge zerfetzen, ein Chor aus Spanien, der Protestlieder singt, Schreie gegen die Ungerechtigkeit und Frustrationen, die in Weckgläsern aufbewahrt werden. Das sind sämtlich Filmausschnitte und Objekte aus der Ausstellung „Who makes Europe?“ (Wer macht Europa?) in der Städtischen Galerie am Buntentorsteinweg.
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Künstler fragen nach europäischer Identität
Von Uwe Dammann

Wölfe, die eine italienische Flagge zerfetzen, ein Chor aus Spanien, der Protestlieder singt, Schreie gegen die Ungerechtigkeit und Frustrationen, die in Weckgläsern aufbewahrt werden. Das sind sämtlich Filmausschnitte und Objekte aus der Ausstellung „Who makes Europe?“ (Wer macht Europa?) in der Städtischen Galerie am Buntentorsteinweg.

19 junge Künstler aus Deutschland, Frankreich, Italien, Norwegen, Polen, Portugal und Rumänien haben sich in ihren Arbeiten für die Ausstellung „Who makes Europe“ in der Städtischen Galerie mit ökonomischen, politischen, sozialen und kulturellen Aspekten Europas beschäftigt.

„Was ist Europa? Gibt es eine Europäische Identität? Ist Europa ein Ort oder vielmehr eine Idee?“, das sind die Kernfragen für die jungen Künstler. Kuratorin ist die Bremerin Susanne Hinrichs, die im Auftrag des Außenministeriums zunächst die Ausstellung für ein Kulturzentrum in Madrid erarbeitet hatte. Zu sehen sind bis zum 9. Februar 2014 Fotografien, Videos und Installationen: Julian Löffler aus Bremen und Paida Larsen aus Berlin haben sich mit der Problematik der Flüchtlingsströme an den europäischen Küsten auseinandergesetzt und im bretonischen Calais aus Fundstücken vom Strand ein Floß zusammengebaut. Das Floß steht als Symbol für den Leidensweg der Flüchtlinge in die vermeintliche Freiheit im Westen.

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