Kommentar über die Kulturhauptstadt

Kurzfristig

Wann auch immer es aber soweit ist: Bremen sollte rechtzeitig darauf vorbereitet sein. Ausgeschlafen kann die Stadt Europa dann beweisen, was sie zu bieten hat, schreibt Alexandra Knief.
14.05.2018, 19:41
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Kurzfristig
Von Alexandra Knief
Kurzfristig

In Bremen hat sich seit der Bewerbung von 2004 viel getan. Rathaus und Roland sind zum Beispiel mittlerweile Weltkulturerbe.

dpa

West-Berlin holte sich 1988 den Titel, Weimar 1999, Essen/Ruhrgebiet 2010. In sieben Jahren, sprich 2025, soll der Titel Kulturhauptstadt Europas wieder an eine deutsche Stadt vergeben werden, ein Jahr bleibt noch für die Bewerbung. Bremen ist schon einmal im Rennen um den Titel gescheitert. Ein erneuter Versuch wäre aktuell alleine aus finanziellen Gründen schwierig – auch, wenn die Stadt sicher nicht chancenlos wäre. Der Vorschlag kommt zu spät, die Konkurrenz hat ihre Bewerbungsvorbereitung zum Teil schon vor Jahren begonnen und bereits Millionen investiert.

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Derart hohe Summen müssen nicht sein, doch auch wenn die Bremerinnen und Bremer tagtäglich ihre Bereitschaft zu ehrenamtlicher Arbeit unter Beweis stellen und sich sicherlich viele Unterstützer für eine erneute Bewerbung finden würden – ganz ohne professionelle Planung und Geld ist so ein Großprojekt einfach nicht umsetzbar. Wann nach 2025 erneut eine deutsche Stadt die Chance auf den Titel Kulturhauptstadt hat, ist bisher nicht bekannt. Wann auch immer es aber soweit ist: Bremen sollte rechtzeitig darauf vorbereitet sein. Ausgeschlafen und mit Konzept kann die Stadt Europa dann beweisen, was sie zu bieten hat.

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