Gesundheitsrisiken in der Raumfahrt Lange Aufenthalte im All hinterlassen Spuren im Gehirn

Wenn es ums Reisen geht, gehört der Mars sicherlich zu den Orten, die die Fantasie von Menschen am meisten beflügeln. Klar ist allerdings inzwischen, dass Langzeitaufenthalte im All Gesundheitsrisiken bergen.
19.10.2021, 00:00
Lesedauer: 3 Min
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Lange Aufenthalte im All hinterlassen Spuren im Gehirn
Von Jürgen Wendler

Menschen träumen schon lange davon, nicht nur zum Mond, sondern auch zum Mars zu fliegen. Während der Mond jedoch im Mittel nur gut 384.000 Kilometer entfernt ist, beträgt die Entfernung zum Mars selbst dann, wenn er der Erde besonders nahe kommt, etwa 56 Millionen Kilometer. Für Reisen zum Roten Planeten müsste allein für den Hin- und Rückweg mehr als ein Jahr veranschlagt werden. Wissenschaftler haben nicht nur Technologien entwickelt, die Aufenthalte im All und die Erforschung fremder Himmelskörper ermöglichen, sondern auch einige Erkenntnisse darüber gewonnen, welche Risiken Langzeitmissionen im All für den menschlichen Organismus bergen. Einer neuen Studie zufolge könnten sie unter anderem zu einer beschleunigten Alterung des Gehirns führen.

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